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PlotterABC


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Falzwerkzeuge: Je nach Marke deines Plotters gibt es verschiedene Werkzeuge zum Falzen. Falzklingen oder -Stifte erstellen Falzlinien, an denen Du dein Material später knicken kannst. Besonders praktisch ist dies für Karten, die anschließend geklappt werden sollen. Nicht alle Plotter können diese bedienen, jedoch kann der Vorgang ebenso per Hand durchgeführt werden. Dafür wird ein Lineal sowie ein Falzwerkzeug gebraucht. Das Werkzeug gibt es sowohl als Einsatz für die Nutzung in der Maschine (Cricut) als auch als Stift (kann per Maschine oder per Hand verwendet werden).

Flexfolie: Diese Folie wird zum Beplotten textiler Oberflächen genutzt. Sie kann zudem auf geeignete Untergründe wie Holz (vorbehandelt) übertragen werden (mithilfe einer Hitzepresse). Da dieses Material durch Hitze mit dem Untergrund verschmilzt, ist es langlebiger und strapazierfähiger als Vinylfolie (waschbar). Es gibt sie in vielen Farben sowie in matt oder glänzend. Achtung: Flexfolie lässt sich nicht rückstandslos entfernen, ist also für temporäre Designs nicht geeignet. 

Flockfolie: Für die Anbringung auf textilen Oberflächen kann Flockfolie verwendet werden. Im Gegensatz zur Flexfolie hat sie eine samtige Oberfläche und ist dadurch etwas steifer. Sie hält vielen Wäschen stand. Siehe auch „Flexfolie“.
Hitzepresse/Transferpresse: Um Textilfolien (z.B.: Flockfolie oder Flexfolie) auf einen textilen Untergrund zu übertragen, wird Hitze benötigt. Das fertige Design platzierst du auf Deinem Kleidungsstück oder Accessoire und nutzt die Transferpresse, um es fest mit der Textilie zu verschmelzen. Die Trägerfolie kann anschließend abgezogen werden. Zwar lässt sich dieser Vorgang auch mit einem Bügeleisen vollziehen, jedoch ist ein mit der Hitzepresse aufgetragener Plot oder Flock deutlich strapazierfähiger (z.B. beim Waschen), da die Presse mit deutlich mehr Hitze arbeitet. 



Infusible Ink: Ein weiteres Material, um Textilien zu bedrucken, ist Infusible Ink. Aktuell gibt es sowohl Infusible Ink Folien als auch Stifte. Im Gegensatz zu Flex- und Flockfolie wird dieses Material nicht auf, sondern in den Stoff gebrannt. Dies wird durch ein Sublimationsdruckverfahren ermöglicht. Das fertige Kleidungsstück ist dementsprechend noch widerstandsfähiger, der Plot kann nicht reißen und der Übergang von Stoff zu Plot ist nahtlos. Aktuell gibt es Infusible Ink ausschließlich von der Marke Cricut, kann jedoch mit jedem Plotter verarbeitet werden. Nachdem das gewünschte Design geplottet wurde (Objekt muss gespiegelt werden!), wird es mithilfe einer Transferpresse auf die textile Oberfläche gedruckt. Nach circa 30-60 Sekunden (siehe Materialbeschreibung) lässt sich das gesamte Material abziehen, von dem lediglich die Farbe an den Stoff abgegeben wurde. Ganz wichtig: Sublimationsdruck funktioniert nur auf synthetischen Fasern. Gewebe die nicht zu mindestens 70% aus Polyester bestehen solltest Du besser mit Flex- oder Flockfolie verschönern. 



Klebeband: Um besonders dicke Materialien, wie Stoffe oder Balsaholz, ausreichend zu befestigen, ist Klebeband nötig. Klebe das Material wie gewohnt auf die Klebematte (die stärkste, die Du hast) und fixiere es zusätzlich rings herum mit ein paar Klebestreifen. So kannst Du sichergehen, dass es während des Plottens nicht verrutscht und Du wie gewünscht ein akkurates Ergebnis mit präzisen Schnittkanten erhältst.

Klebematte / Matte: Wird für die meisten Plotter benötigt, die smart materials nicht unterstützen. Die Klebematte hält das zu plottende Material, welches der Plotter schneidet, an Ort und Stelle. So kann es nicht verrutschen und es ist garantiert, dass alle Schnitte dort sitzen, wo Du sie geplant hast. Aufgrund verschiedener Material-Beschaffenheiten gibt es verschiedenen Klebegrade der Matten: Während Stoff auf einer stark haftenden Matte geschnitten werden sollte, reicht bei Vinyl- und Textilfolie eine leicht klebende Matte aus.



Rakel: Dieses Hilfswerkzeug wird unter anderem beim Plotten verwendet. Man nutzt das harte, rechteckige Werkzeug, um Folien anzubringen. Vor allem um Vinylfolie auf Transferfolie und anschließend auf einen anderen Untergrund zu übertragen, ist es ein beliebtes Tool.

Rollenhalter: Dieses Gadget eignet sich vor allem dann, wenn du große Designs herstellen möchtest und Klebefolie von der Rolle (Meterware) verwendest. Das Tool lässt sich physisch mit dem Plotter verbinden und hat Platz für eine Rolle Klebefolie. Wenn der Plot fertig ist kannst Du die Folie knapp unterhalb des Designs abschneiden und hast so wenig Verschnitt. Benutzt du den Rollenhalter nicht und willst dennoch von der Rolle plotten (um nicht im Vorhinein ein zu großes oder zu kleines Stück der Rolle abschneiden zu müssen), ist dies ebenfalls möglich. Du musst die Rolle der Klebefolie jedoch während des gesamten Prozesses fest- oder gut im Auge behalten. Stelle sicher, dass die Folie nicht auf Spannung steht und der Plotter sie problemlos einziehen und bearbeiten kann. Nicht jeder Plotter / Hersteller ist mit einem Rollenhalter kompatibel.



Selbstklebendes Druckerpapier: Du möchtest Deine eigenen Sticker herstellen? Mit vielen Plottern ist das kein Problem. Wichtig nur: Dein Plotter muss für „Print and Cut“ optimiert sein. Ist dies der Fall, kannst Du in deiner Plottersoftware ein Design erstellen. Im nächsten Schritt wählst Du die „print and cut“ (Silhouette) oder „print then cut“ (Cricut) Option. Anschließend verbindet sich die Software mit Deinem Drucker. Lege das Klebepapier ein (achte auf die Hinweise auf dem Material, damit Du es richtig herum in deinen Drucker einlegst) und lasse es bedrucken. Deine Maschinen sagen Dir genau, was zu tun ist. Den fertigen Druck kannst Du anschließend in Deinen Plotter legen (auf der Klebematte). Dieser schneidet die Sticker wie gewünscht zurecht. Anschließend kannst Du sie abziehen und erhältst individuelle Sticker in Deinem Design.

Skalpell: Das Universalwerkzeug ist sehr praktisch beim Arbeiten mit dem Plotter. So kann der fertige Plot präzise von der restlichen Folie abgeschnitten werden, damit von dieser möglichst viel für die weitere Verwendung erhalten bleibt. Auch größere Hohlräume lassen sich mit einem Skalpell leichter Ausschneiden als mit einer Schere. Auch diese Reststücke können im Anschluss für kleinere Plots wiederverwendet werden, sodass möglichst wenig Verschnitt entsteht.

SnapPap: Ein extrem vielseitig nutzbares Material in Lederoptik. Das vegane Bastelpapier kann gewaschen und vernäht werden. Zudem kann es mit einer Zeichnung oder einem Plot (beispielsweise aus Vinylfolie) verschönert werden. Mehr Ideen und Inspirationen findest Du in diesem SnapPap Kreativ Buch.



Transferfolie: Wird benötigt, wenn Du Vinylfolie auf Deinen Untergrund / Dein Material übertragen willst. Nachdem der Plotter die Folie zugeschnitten hat und Du das Design entgittert hast, kommt die Transferfolie zum Einsatz. Du klebst sie auf Deinen entgitterten Entwurf und drückst sie mit der Rakel fest. Wenn sich Dein Design von der Rückseite der Vinylfolie lösen lässt, kannst Du es mitsamt der Transferfolie an die richtige Stelle Deines Untergrundes kleben. Anschließend rakelst Du erneut so lange, bis sich die Transferfolie löst und das Design vollständig auf Deinem Untergrund haftet.



Vinylfolie: Klebefolie, die durch festes Andrücken ohne Hitze übertragen wird. Sie eignet sich für enorm viele Gegenstände und Untergründe, wie beispielsweise Holz, Papier / Pappe, Glas, Kunststoff und vieles mehr. Sie muss nicht spiegelverkehrt geplottet werden und wird mit einer Transferfolie übertragen. Neben matten und glänzenden Folien gibt es sowohl permanente auch non-permanente Ausführungen. Während permanente Vinylfolien sehr langlebig sind, eignen sich non-permanente Folien für temporäre Plots, wie beispielweise Wandtattoos in einer Mietwohnung. Sie haben ebenfalls eine hohe Klebkraft, lassen sich nach Bedarf jedoch rückstandslos vom Untergrund entfernen.