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Das StoffMetropole StoffLexikon

 

Das StoffMetropole StoffLexikon soll Dir einen ersten Einblick in die Vielfalt der verschiedenen Stoffarten sowie in die Welt des Nähzubehöres ermöglichen. Um Dir ein umfangreiches und komplexes Nachschlagewerk für deine Projekte zu bieten, erweitern wir das Lexikon für Dich kontinuierlich. Uns liegt viel daran, dir hier hochwertige Informationen anzubieten. Solltest Du unklare Textpassagen oder Fehler (ganz egal, ob inhaltlicher oder grammatikalischer Natur) finden, so sprich uns gerne per E-mail oder Kontaktformular darauf an.

 

Auch kannst Du Dich gerne mit einbringen, wenn Du Spaß daran hast. Schreibe uns einfach an, wir freuen uns auf Deine Nachricht!

 

Herzliche Grüße 

Anne & Timo 

 

StoffLexikon

   

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Acetat: Das leichte, seidenähnliche Material entsteht aus dem natürlichen Rohstoff Holz. Es wird in einem chemischen Verfahren zu einer elastischen Faser verarbeitet und anschließend versponnen. Da Acetat oft nicht gewaschen werden darf, wird es meist als Futter genutzt.

Acryl: Hitzebeständige Synthetikfaser, die aufgrund ihrer wärmeisolierenden Eigenschaften oft als Ersatz für Wolle gehandelt wird.

Aida: Dieser Stoff ist aufgrund seiner gitterartigen und löchrigen Struktur perfekt für Stickarbeiten geeignet. Vor allem der Kreuzstich lässt sich auf diesem Material gut anwenden.  

Alcantara: Dieser Markenname steht für Lederimitate, die aus 70% Polyester sowie 30% Polyurethan bestehen. Das Material ist Öko-Tex zertifiziert und kann in vielen Bereichen eingesetzt werden, wie beispielsweise für Kleidung, Möbel sowie Accessoires. 

Alpaka: Alpaka ist eine Wolle, die vom gleichnamigen Alpakakamel gewonnen wird. Sie ist deutlich leichter als Schafwolle. Alpaka ist eine sehr hochwertige Faser. Sie ist sehr weich und hält warm. Da jährlich pro Tier nur ca. zwei bis drei Kilogramm des Materials gewonnen werden können, ist die Wolle sehr wertvoll und nicht überall und jederzeit erhältlich. 

Alpakka: Achtung, Verwechselungsgefahr. Dieses Garn wird aus Reißwolle hergestellt und ist im Gegesatz zur Alpakawolle von minderer Qualität.

Amaretta: Diese Bezeichnung stellt einen Markennamen dar und meint ein weiches Raulederimitat. Aufgrund seiner Robustheit sowie wetterbeständigen und atmungsaktiven Eigenschaften ist es auch im Outdoorbereich zu finden. So wird es unter anderem für den Innenraum von Autos und Schiffen, wie auch für Möbel eingesetzt.

Angora: Die Angorawolle stammt von dem Angorakaninchen, dessen sehr langen Haare durch Auskämmen gewonnen werden. Teilweise problematisch ist die Gewinnung des Materials dann, wenn die Haare statt ausgekämmt, ausgerissen werden. Neben einer verminderten Qualität der Wolle ist diese Variante (die oft noch in China, dem größten Produzenten der Angorawolle, genutzt wird) eine Qual für die Kaninchen und nicht tierfreundlich.

Atmungsaktive Stoffe: Vor allem im Sommer sind atmungsaktive Stoffe beliebt, um leichte und luftdurchlässige Kleidung zu nähen. Besonders atmungsaktive Stoffe sind beispielsweise Seide, Leinen und Mesh. 

 

Babycord: Siehe Feincord.

Badeanzugstoff: Eine Maschenware, die besonders elastisch ist. Das Material besteht aus Polyamiden und enthält viel Elasthan, sodass sich die fertig genähte Kleidung angenehm an den Körper anschmiegt. Da die Fasern wenig Wasser aufnehmen und schnell trocknen, eignet sich Polyamid bestens für die Herstellung von Badebekleidung. 

Baumwolle: Die am meisten verkaufte Naturfaser der Welt ist Baumwolle, die schon seit 7000 v. Chr. verwendet wird. Die weißen, flauschigen Fasern werden aus der Frucht der Baumwollpflanze gewonnen. Aufgrund der weichen Haptik sowie hohen Hitzeverträglichkeit ist Baumwolle vor allem im Kleidungssektor sehr beliebt.

  Baumwollstoff Dotty

Batist: Der meist aus Baumwolle gewebte Stoff ist besonders leicht und weich und wird oft für Sommerkleidung genutzt. Er ist blickdicht und hat einen leichten Glanz. 

Bindung: Bezeichnung der Technik, mit derer ein Stoff gewebt wird. Die drei Grundbindungen sind: Leinwandbindung, Körperbindung, Atlasbindung.

Biostoffe: Nur wenn Stoffe allgemeingültigen Kriterien entsprechen, dürfen sie als Biosstoffe bezeichnet werden. Diese müssen unter geltenden landwirtschaftlichen Standards aus reiner Baumwolle hergestellt werden. Vor allem für Kinderkleidung empfiehlt es sich, Biostoffe zu vernähen, um die Kleinsten vor chemischen Farben zu schützen.

Bouclé: Der oft für Mäntel verwendete Stoff ist sehr dick und dementsprechend wärmeisolierend. Die Oberfläche, der der Stoff seinen Namen zu verdanken hat (Bouclé bedeutet „Locke“ im Französischen), ist kraus. 

Bourrette: Der aus Seidenresten hergestellte Stoff ist recht grob und mittlerweile weniger beliebt im Bekleidungssektor.

Brokat: Steifer, gemusterter Stoff, der meist aus Chemiefasern hergestellt wird. 

Bügelfrei: Stoffe mit dieser Bezeichnung können mehrmals gewaschen werden, ohne dass sie im Anschluss Falten aufweisen und gebügelt werden müssen. Vor allem bei Hemden wird dieser Begriff oft verwendet. Ein absolut faltenfreies Ergebnis kann jedoch nicht garantiert werden. 

Bündchen: Um dein Nähprojekt, wie beispielsweise eine Pumphose oder einen Hoodie zu vollenden, brauchst du oft Bündchenstoff. Das elastische Material wird vor allem im Bereich Kinderkleidung / Babykleidung genutzt, um einen Bund an Hals, Ärmel und Beinchen zu nähen (bei Hosen auch im oberen Bereich). Er ist in vielen Farben erhältlich und meist unifarben.

 Meliertes Bündchen, Fein- & Grobstrick

Canvas: Dieses Gewebe ist besonders fest und robust und wird daher vor allem für Stickarbeiten oder als Leinwandstoff verwendet. Das strapazierfähige Material wird zudem für die Herstellung von Kleidung wie Hosen und Jacken genutzt.

 Canvas Dekostoff Adventure

Cashmere: Siehe Kaschmir.

Chambray: Dieser Stoff weist eine Melierung auf, die durch das Weben mit zwei verschiedenfarbigen Fäden entsteht. Er wird gerne für die Herstellung von Hemden oder Kleidern verwendet, die Dank der Beschaffenheit des Chambrays wenig knitteranfällig sind sowie bei 30° problemlos waschbar.

 Chambray Hemdenstoff mit Punkten

Changeant: Dieser Stoff wurde aus verschiedenfarbigen, glänzenden Fäden gewebt, sodass er je nach Lichteinfall in einer anderen Farbe schimmert.

Chiffon: Das Material ist hauchdünn sowie luftig und wird daher oft für Oberteile wie Blusen verwendet. 

Chino: Dieser Stoff, der heutzutage vor allem für Hosen verwendet wird, unterscheidet sich von der sehr ähnlichen Gabardine nur durch seine gröbere Struktur und eine weniger feste Webart.

Chinotwill: Gewebter Stoff mit schönem Fall, der oft für Kleidung verwendet wird. Der Stoff hat charakteristisch zarte Schrägstreifen und lässt sich gut drapieren. 

Cloqué: Das auch als Blasenkrepp bezeichnete Material ist auffällig strukturiert (blasenartig) und wird daher für extravagante Kleidungsstücke wie Blazer oder Abendkleider verwendet.

Cool Wool: Der englische Begriff für kühle Wolle beschreibt ein feines Gewebe aus Merinowolle. Der Stoff hat einen kühlenden Effekt und ist besonders leicht.

Cord: Cordgewebe haben sogenannte vertikale Rippen. Diese Struktur ist charakteristisch für Cord und ist deutlich markanter als bei Feincord/Babycord. Das Material ist eher schwer und hat oft eine samtartige Haptik.

 Grobcord Uni

Cord Jersey: Im Gegensatz zu normalem Cord wird diesem Stoff etwas Elasthan hinzugefügt, sodass er die Dehnbarkeit eines Jerseys und tolle Struktur eines Cords vereint.

Crêpe: Siehe Krepp.

Crincel / Crash: Oberbegriffe für Stoffe mit Knitterfalten. 

Cretonne: Der feste Baumwollstoff wird oft für Dirndl verwendet und meist mit Mustern bedruckt.

Cupro: Wird hauptsächlich als Futterstoff verwendet und ist besonders weich. Gut geeignet für sommerliche Kleidung, da die Kunstfaser einen atmungsaktiven Stoff ergibt. 

 

Damast: Dieser Stoff kann aus verschiedenen Materialien wie Baumwolle oder Leinen bestehen und fällt meist durch großflächige Muster ins Auge. Die Vorderseite ist dabei glänzend, die Rückseite des Stoffes ist matt. Vor allem für Decken und Vorhänge findet Damast heutzutage noch Verwendung.

Daunen: Enten- und Gänsefedern dienen als Grundlage für Daunen, welche aus kleinen Büscheln der Tierhhare bestehen. Daunen werden oft als Füllung verwendet (beispielsweise für Winterjacken) und weisen eine sehr gute Wärmeisolierung auf. 

Dekostoffe: Dieser Oberbegriff umfasst verschieden Stoffarten wie beispielsweise Leinen, Canvas oder Baumwolle. Sie eignen sich für die Verschönerung im Innenbereich und weisen schöne, meist farbenfrohe Designs auf. Neben Tischdecken, Vorhängen oder Kissenbezügen lassen sich sämtliche Dekogegenstände sowie Möbel mit diesen robusten Stoffen pimpen. 

Denim: Der blaue Stoff ist Grundlage für Jeanshosen. Er ist eher fest, widerstandsfähig und robust. Neben der Verwendung für Jeanshosen finden sich auch Jacken, Accessoires sowie Hemden aus diesem Stoff.   

Deutschleder: Siehe Moleskin.

Doubleface: Oberbegriff für alle Stoffe, die zwei Rechte Seiten haben, das heißt beide Seiten des Stoffes sind identisch.

Duchesse: Dieser Stoff ähnelt Satin sehr, unterscheidet sich jedoch durch seine Schwere und den dadurch fließenden Fall. Er lässt sich gut drapieren und wird oft für festliche Kleidung wie Röcke oder Kostüme verwendet.

Dupion: Seidenähnlicher Stoff, der oft aus zwei Farben besteht. Er ist sehr glänzend, steif und einfach zu vernähen. 

 

Elastan / Elasthan: Die Textilfaser wird synthetisch hergestellt und wird vor allem für Sportbekleidung sowie für Bettbezüge und -laken verwendet. Das extrem dehnbare und elastische Material ist zudem sehr formbeständig und reißfest.

 

Faser: Vor dem Stoff kommt das Garn und vor dem Garn kommt die Faser. Die Faser ist somit das Ausgangsmaterial eines jeden Stoffes. Bei den Fasern wird zwischen Naturfasern und Kunstfasern unterschieden. Zu den Naturfasern zählen tierische Fasern wie Seide, Wolle, Angora, Kaschmir oder Alpaka sowie pflanzliche Fasern wie Baumwolle, Leinen, Hanf, Kokos, Ramie und Jute. Bei den künstlichen Fasern wird nochmal zwischen den synthetischen Fasern und den Fasern aus Zellulose unterschieden.

Feincord: Unterscheidet sich von normalem Cord durch feinere Rippen.

Filz: Das Besondere bei diesem Material: Es wird nicht gewebt, sondern mithilfe von Druck, Feuchtigkeit und Wärme hergestellt. Es besteht in der Regel aus Wolle, kann aber auch aus Kunstfasern hergestellt werden. Verwendet wird es vor allem für Dekoartikel wie Tischsets oder (Wohn-)Accessoires.

Fischleder: Das Echtleder wird aus Fischhaut gewonnen und wird vor allem von bekannten Designern wie Christian Dior für Kleidung und Accessoires verwendet. 

Flachs: Die Pflanzenfaser wird aus dem Stiel der Flachspflanze gewonnen. Das daraus gesponnene Garn wird als Leinen bezeichnet. 

Flanell: Die Wollart unterteilt sich in Baumwollflanell und Mischflanellgewebe. Der Stoff wird oft für Hemden genutzt, da er sehr weich und wärmend ist. 

Flausch: Flausch beschreibt ein extrem weiches und, wie der Name schon andeutet, flauschiges Material. Ein bekannter Stoff, der oft für Kleidung verwendet wird, ist der Fleece. 

Fleece: Fleece ist eine Maschenware aus Flausch und wird synthetisch hergestellt. Das Material ist enorm weich und kuschelig und nicht zu verwechseln mit Vlies. 

 Alpenfleece mit Elefanten meliert

Folienstoffe: Bedruckte Kunststofffolie, die mit einem Unterstoff zu Accessoires oder einzeln zu einer abwaschbaren Tischdecke verarbeitet werden kann. Da die Folie nicht luftdurchlässig ist, sollte der Unterstoff vor allem für Kleidung besonders saugfähig sein, bei einer Verwendung als Regenmantel bietet sich ein zudem wärmender Stoff an.

French Terry: Die Frottierware wird vor allem für Handtücher und sonstige Badtextilien verwendet. Die Struktur der Außenseite ist gebürstet, während die Innenseite aus kleinen, weichen Schlaufen besteht. Das Gewebe weist eine hohe Formbeständigkeit auf, ist wenig knitteranfällig und besteht meist aus Baumwolle oder Viskose.

Frottee: Frottee ist aufgrund seines großen Volumens, welches beim Webvorgang entsteht, sehr saugfähig. Es wird daher hauptsächlich für Handtücher und Bademäntel verwendet.

 Weicher Wafflebebe Frottee

Futterstoff: Dieser Sammelbegriff umfasst alle Gewebe, die dazu dienen, Kleidung auszufüttern. Der Stoff sollte vor allem in der Bekleidungsindustrie angemessene Hygiene- und Pflegeeigenschaften erfüllen und sich nicht elektrisch aufladen lassen (dies ist vor allem für das angenehme Vernähen wichtig).

Futtertaft: Das Gewebe gehört zu der Gruppierung der Futterstoffe und kann aus verschiedenen Materialien wie Seide, Polyester und Viskose (oder Mischungen) bestehen. 

 

Gabardine: Oft wird dieses Baumwoll(-gemisch) behandelt, sodass es wasserabweisend ist und beispielsweise für Regenmäntel verwendet werden kann. Der Stoff ist fest, knitterarm und eignet sich auch unbehandelt für verschiedene Kleidungsstücke. 

Garn: Das Garn (oder auch: Faden) ist das Arbeitswerkzeug, mit dem der Stoff (ver)näht wird. Garn ist in unzähligen Farben erhältlich, sodass es perfekt auf den Stoff abgestimmt werden kann.

Georgette: Georgette unterscheidet sich nur durch seine körnige Oberfläche zu Chiffon, ansonsten ähneln sich die Stoffe sehr. 

Gewebe: Webware wird mithilfe einer Webmaschine hergestellt und besteht aus mindestens zwei sich im rechten Winkel kreuzenden Fädensystemen.

Glencheck: Diese Bezeichnung steht für ein Textilmuster, welches aus sich kreuzenden Linien besteht und ein Karomuster bildet. Der Stoff wird vor allem für Röcke und Blazer verwendet. 

Gobelin: …ist ein Bildgewebe, welches auf speziellen Webstühlen gefertigt wird. Die Technik zur Herstellung bezeichnet man als Wirken. 

Gore-Tex®: Die Membran mit dem Markennamen Gore-Tex ist wasserabweisend und eignet sich dementsprechend bestens für Outdoor-Bekleidung. Sie ist zudem widerstandsfähig und hitzebeständig und lässt Schweiß nach außen diffundieren. Das Material ist gut recyclebar.

 

Hahnentritt: Der zweifarbige Farbeffekt wird vor allem für Kostüme und festliche Kleidung eingesetzt und bildet ein klassisches Karomuster.

Hammerschlag: Das mit unruhiger Oberfläche ausgestattete Kreppgewebe findet vor allem für Blusen und Kleider Verwendung. Es wird ebenso als Taft-Cloqué bezeichnet. 

Hanf: Die Hanfpflanze ist ein pflegeleichter und nachwachsender Rohstoff, aus deren Stängel Fasern gewonnen werden.  Hanf ähnelt optisch Leinen und weist eine hohe Feuchtigkeitstoleranz auf. Er ist nicht dehnbar und relativ fest und wird beispielsweise für Schiffssegel eingesetzt.

Hasenhaar: SIehe Kaninhaar.

Homespun: Überbegriff für leinwandartige Gewebe, welche typischerweise eine raue Oberfläche haben. 

Hopsack: Bezeichnung für Stoffe mit einer Flechtstruktur, die oft als Alternative zu Flanell genutzt werden. Verwendung findet Hopsack unter anderem bei Anzügen. 

 

Indigo: Der Naturfarbstoff wird bereits seit dem 13. Jahrhundert aus Blättern und Zweigen gewonnen. Er wird vor allem für die blaue Färbung von Jeans genutzt.

Ingeo: Die Polyesteralternative besteht aus Mais, einem nachwachsenden Rohstoff. Aufgrund seiner guten Ökobilanz ist das Material besonders bei umweltbewussten Kunden beliebt und kann sowohl für Kleidung als auch Teppiche verwendet werden. Auch wenn Ingeo eine geringe Wärmetoleranz sowie geringe Stabilität aufweist, kann es mit einer weichen Haptik punkten und ist frei von Allergenen. 

 

Jaconet: Das Taschenfuttergewebe besteht überwiegend aus Baumwolle und wird vor allem für das Versteifen von Oberbekleidung und Taschen eingesetzt. 

Jacquard: In dieses Gewebe können aufgrund seiner Bindungsart typischerweise komplexe Muster eingewebt werden. Jacquard besteht entweder aus synthetischen Stoffen oder aus Seide, Baumwolle und Viskose.

 Jacquard Jersey mit Dreiecken

Jeans: Das Gewebe (meist mit Indigo gefärbt) wird für die Herstellung von Jeanshosen genutzt, die es in unzähligen Farbtönen, Passformen und Längen gibt.

JerseyEin sehr weicher und elastischer Stoff, der ein wahrer Alleskönner ist. Er kann Temperatur und Feuchtigkeit gut regulieren, ist unempfindlich (Wäsche und Trocknung) und kann daher sehr divers eingesetzt werden: Von (Kinder-)Kleidung über Bettwäsche bis hin zu Wohnaccessoires. Er ist in vielen Mustern und Farben erhältlich.

 Jersey Eigenproduktion Berry Blossom

Jute: Der nachhaltige Rohstoff Jute wird aus Stielen und Blättern gewonnen. Angewendet wird die Naturfaser vor allem für Verpackungen, wie beispielsweise Kartoffelsäcke. Für die Bekleidungsindustrie ist Jute eher ungeeignet, da der Stoff sehr licht- und nässeempfindlich ist.  

 

Kamelhaar: Die Haare des Kamels und Dromedars liefern feine und weiche Wolle. Das feine Unterhaar findet beispielsweise in Mänteln und Schals Anwendung. Das Deckhaar wird unter anderem für Decken und Plaids verwendet, während aus den kräftigen Halshaaren Schnüre und Seile gefertigt werden.  

Kaninhaar: Für die Herstellung weicher Filzhüte sowie Strickjacken werden Kaninchenhaare oft als Garne verwendet. 

Kapok: Der Wollbaum enthält Pflanzendaunen in seiner Fruchtkapsel, die ein sehr geringes Gewicht haben und oft für die Füllung von Rettungsringen verwendet werden. Das in den Tropen wachsende Material kommt des Weiteren für die Füllung von Matratzen und Polstern zum Einsatz.

Kaschmir:  Der Sammelbegriff umfasst heutzutage alle feinen Ziegenhaare und stellt die edelste Haarfaser dar. Die Farben des Kaschmirs sind vielfältig und reichen von braunen, über graue bis hin zu weißen Haaren, die gleichzeitig die teuerste Sorte sind und sich bestens zum Färben eignen. Je höher die Kaschmirziege in den Bergen lebt, desto feiner weicher und wärmender ist Ihr Fell, was der Wollqualität zugutekommt.

Kette: Beim Weben ist die Kette der Faden, der der Länge nach verarbeitet wird. Die Kette läuft mit der Webkante in Längsrichtung mit.

Kord: Siehe Cord.

Kreppgewebe: Dieser Oberbegriff beschreibt alle Waren mit einer unruhigen, rauen Oberflächenstruktur. Aufgrund der materialintensiven Herstellung ist Kreppgewebe hochpreisig, weswegen es vor allem für exklusive Kostüme und Blazer verwendet wird. 

Kunstleder: Ein Lederimitat, bei dem ein Gewebe als Basis dient und mithilfe einer Beschichtung einen lederähnlichen Look erhält. 

 Waschlederimitat 

Kunstpelz: Vor allem aus tierfreundlicher Perspektive eine tolle Alternative zu Echtpelz. Besonders hochwertig chemisch hergestellte Kunstpelze sind heutzutage kaum noch von echten zu unterscheiden.

 

Lace: Siehe Spitze.

Lamé: Glänzende Stoffe in metallischer Optik, die wenig robust, jedoch sehr raffiniert sind. Angewendet werden sie oft bei Faschingskostümen.

Leder: Dieses Material ist tierischer Natur und wird aus gegerbter Tierhaut produziert. Die verschiedenen Lederarten sind auf die jeweiligen Tierarten zurückzuführen, aus denen das Produkt gewonnen wird. 

Leinen: Vermutlich war Leinen der erste Stoff, der vom Menschen hergestellt / gewebt wurde. Leinen wird aus Flachs hergestellt und ist ein sehr ökologischer Stoff, da er biologisch sehr gut abbaubar ist. Flachs wird überwiegend in Frankreich, Belgien, Russland, China und Ägypten angebaut. Leinen ist vielseitig einsetzbar, beispielsweise für luftige Kleidung oder Dekoration, wie Tischdecken, Kissenbezüge oder Vorhänge. 

 Leinenstoff Georgio 

Lenpur: Viskoseähnliche Faser, die aus Zellulose besteht. Das leichte Material wird aufgrund seiner weichen Haptik auch als pflanzliches Kaschmir bezeichnet.

Levantine: Das auch Serge genannte Gewebe wird häufig für Oberbekleidung sowie als Futterstoff eingesetzt.

Loden: Das altdeutsche Wort „Lodo" beschreibt ein grobes Tuch, woher der Stoff seinen Namen hat. Das wasserabweisende, strapazierfähige Material kommt heute noch teilweise in Trachtenmode zum Einsatz.

Lotus-Effekt: … beschreibt eine wasserabweisende Eigenschaft (von Stoffen) und wurde nach der Lotuspflanze benannt. Ihre Blätter werden nicht nass, da das Wasser abperlt. Den Lotus-Effekt versucht man synthetisch nachzustellen, sodass beispielsweise mit der Gore-Tex®- Membran belegte Stoffe wasserabweisend sind.

Lurex: Das Metallfoliengarn glänzt silbrig und wird verwendet, um Akzente zu setzen, wie beispielsweise bei Faschingskostümen oder Webarbeiten. 

Lyra®: Der Markenname Lyra® beschreibt ein Elastan, das immer mit einem anderen Gewebe zusammen verarbeitet wird und im gesamten Textilsektor zum Einsatz kommt. 

Lyocell: Aus dem Rohstoff Holz gewonnener Stoff, der ein gutes Saugvermögen aufweist und sowohl für Alltags- als auch Sportkleidung geeignet ist. Das Material ist knitterarm und trocknet schnell.  

 

Masche: Bei Maschenwaren wird der Stoff nicht gewebt, sondern gestrickt, wobei die Masche (kleine Schlaufe) die Basis bildet. Mit verschiedenen Maschenarten lassen sich verschiedene optische Effekte erzeugen.

Membran: Anders als Gewebe beschreibt eine Membran eine dünne Folie. Membranen haben unterschiedliche Funktionen, wie beispielsweise wasserabweisende Eigenschaften (Gore-Tex®).

Merionwolle: Hochwertige Wolle, die aus Schaffell gewonnen wird. Da sie besonders warm hält, wird sie vor allem zur Produktion von Socken und wärmender (Ski-)Unterwäsche genutzt.

Mesh: Gitterartiges Material, aus dem ein netzartiger, luftiger und sehr dünner Stoff entsteht.

Microfaser / Mikrofaser: Microfasergewebe bestehen überwiegend aus Polyester und Polyamid. Die synthetisch hergestellten Fasern sind weich und wärmeisolierend. Ausgehenden vom Grundmaterial ist Microfaser oft wasserabweisend und bestens für den Outdoorbereich geeignet. 

Modal: Diese Fasern werden aus Viskose hergestellt und sind aufgrund einer hohen Faserfestigkeit kaum dehnbar. Dementsprechend ist Modal sehr formstabil kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen und speichern als Baumwolle. 

 Tencel Modal Jersey Stoff

Mohair: Von der Angoraziege stammt die Mohairfaser, die leichter als Schafwolle ist. Mohair gehört zu den Kaschmirwollen und hat ausgezeichnete isolierende Eigenschaften. Pro Ziege kann jährlich mit ca. 5 Kilogramm Wolle gerechnet werden.

Mokett: Diese Stoffart wird hauptsächlich für den Bezug von Möbeln verwendet. 

Moleskin: Das Baumwollgewebe ist enorm fest, weshalb es vor allem für Arbeitshosen sowie als Hosenfutter verwendet wird. Das Material ist in braun, beige und grau erhältlich.

Musselin: Ein sehr leichter und weicher Stoff, der für leichte und luftige Kleidung sowie Accessoires eingesetzt werden kann. Da er zum Ausfransen neigt, sollte er versäubert werden.

 Musselin Double Gauze mit Punkten

  

Neopren: Weiches, geschmeidiges Material, was aufgrund seiner extremen Wasserdichte und Luftundurchlässigkeit hauptsächlich im Wassersport-Bereich eingesetzt wird. 

Nessel: Natürlich belassener Baumwollstoff, der aufgrund seiner starken Knitterung und rauen Oberflächen weniger für Kleidung und eher für Taschen verwendet wird.

Netzstoff: Wie der Name schon sagt, erkennt man dieses Material an der netzartigen Struktur. Es ist sehr weich und kann durch die verschiedenen Anordnungsmöglichkeiten der Löcher stark variieren.

Nicki: Maschenware, die auf einer Seite eine samtähnliche Oberfläche enthält, im Gegensatz zu Samt jedoch elastisch ist. 

 Nicki Stoff mit Elefanten

Nylon: Das seidenähnliche Fasermaterial wird synthetisch hergestellt und besticht durch seine hohe Reißfestigkeit. Besonders oft verwendet wird es für Strumpfhosen.

 

Ombré: Diese Bezeichnung benennt eine Färbung, bei der es einen sanften und fließenden Übergang von einer zur anderen Farbe gibt. 

Organza: Relativ steifes, leicht transparentes Material. Es lässt sich gut drapieren und wird daher vor allem für Volants, Abendkleider und Kragen verwendet.  

Ottoman: Ein Rips mit enorm ausgeprägter Querrippe, der aufgrund seiner Festigkeit und Steife meist als Möbelstoff Verwendung findet.

Oxford: Der typische Oberhemdenstoff mit Karomuster ähnelt dem Chambray, hat jedoch eine stärkere Struktur. 

 

Pepita: Name für ein meist in schwarz-weiß gewebtes Muster, welches aus Quadraten besteht. 

Perkal: Weicher Baumwollstoff, der oft zu Bettwäsche verarbeitet wird.

Pilling: Unerwünschter Prozess, bei dem Knötchen auf der Oberfläche des Stoffes entstehen. Grund dafür ist die Abnutzung der Textilien (beispielsweise durch Reibung und vieles Waschen). Am häufigsten betroffen sind Wollstoffe, Polyestergewebe sowie Jersey und Fleece.

Piqué / Pikee: Stoff aus Baumwolle mit erhabener Waffeloptik, der vor allem für Oberbekleidung und Heimtextilien verwendet wird.

Plissé: Der in Falten gelegte Stoff wird vor allem für Röcke und Kleider verwendet.

Plüsch: Wie der Name schon verrät, zeichnet diesen Stoff vor allem die plüschig weiche Haptik aus. Das Samtgewebe wird vor allem im Deko-Bereich eingesetzt.

Polyacryl: Siehe Acryl.

Polyamid: Dieser Begriff umfasst einige synthetische Stoffe, die Amidgruppen enthalten. Das Material ist besonders reißfest sowie formbeständig und wasserfest. Zudem ist es sehr leicht und kann Feuchtigkeit gut transportieren. Eingesetzt wird es daher vor allem im Sportbereich.  

Polyester: Eine synthetische Faser, die oft mit anderen Materialen gemischt wird. Neben der hohen Scheuerfestigkeit und guten Elastizität überzeugt das Material vor allem mit seiner Strapazierfähigkeit sowie Formbeständigkeit. Verwendet wird Polyester neben Vorhängen auch im Bekleidungssektor, beispielsweise als Oberbekleidung. 

Pointelle: Maschenware mit feinem Lochmuster aus (Baum-)Wollgarnen. 

Popeline: Handelsbezeichnung für ein leicht geripptes Gewebe, welches aus verschiedenen Stoffen bestehen kann. Oft wird es für Mäntel und Kostüme verwendet. 

PUL Stoffe: Der beschichtete Baumwolljersey ist wasserabweisend. Dank seiner leichten Reinigung und angenehmen Haptik wird er oft für Stoffwindeln, Lunch- und Wetbags eingesetzt.

Punto Milano: Stabile Strickware mit glatter Oberfläche. Der bequeme und knitterarme Stoff wird unteranderem für Hosen und Kleider verwendet.

 

Querfadenlauf: Der Querfadenlauf läuft quer zur Webkante und parallel zum Schuss und bildet die Breite des Stoffes.

 

Ramie: Ein aus Pflanzen gewonnener Stoff, der auch als Leinen des fernen Ostens bezeichnet wird. Er ist selten als Meterware erhältlich, sondern wird hauptsächlich für die Herstellung von Banknoten im asiatischen Raum verwendet.

Reißwolle: Alte Kleidung wird mechanisch zerrissen und kurze Wollfasern werden extrahiert. Diese werden wiederverwendet. Das Recycling ist besonders umweltfreundlich. 

Rippjersey: Siehe Jersey.

Rips: Oberbegriff für alle Stoffe, die sogenannte Rippen haben, wie beispielsweise Cord. 

 

Samt: Der plüschige Stoff ist extrem weich, was er seinem langen Flor zu verdanken hat. Im Vergleich zu Plüsch hat Samt eine geringere Polhöhe und wird weniger für Teppiche eingesetzt, sondern vermehrt im Bekleidungs- und Möbelsektor genutzt. 

Satin: Dieser Stoff zeichnet sich vor allem durch seinen fließenden Fall sowie durch seinen Glanz aus. Er ist zudem sehr leicht und eignet sich demensprechend für schlichte, elegante Kleider sowie Röcke und Oberteile. 

Schurwolle: Siehe Reißwolle.

Schuss: Der Schussfaden bildet die Breite des Stoffes, verläuft also quer zur Webkante.

Scuba: Dieses Textil ist gummiartig und isoliert besonders gut. Im Gegenteil zu Neopren wird Scuba nicht aus Gummi hergestellt, sondern entsteht in einem Strickvorgang aus Polyester. Beide Stoffe sind sehr isolierend und daher vor allem im Outdoorbereich gut geeignet.

Seersucker: Baumwollgewebe mit gekreppten Streifen längs zum Stoff. Verwendet wird das Gewebe vor allem für die Herstellung leichter Sommerwaren.

Seide: Eine tierische Naturfaser, die sich in Zuchtseide und Wildseide unterscheidet. Während Wildseide meist vom Tussahspinner gewonnen wird, gewinnt man Zuchtseite heutzutage von der Bombyx Mori Raupe. Die Raupen fressen die Blätter des Maulbeerbaums, bis sie beginnen den Kokon zu spinnen. Noch bevor aus der verpuppten Raupe ein Schmetterling wird, werden die Kokons gekocht. Pro Kokon können bis zu 200g Rohseide gewonnen werden.

Seidentwill: Ein aus Seidengarn gewebter Stoff, der trotz seiner Dichte durchscheinend ist. Er ist sehr dünn und wird beispielsweise für Krawatten verwendet. 

Serge de Nîmes: Siehe Jeans.

Sisal: Aus Pflanzen gewonnene Faser, die aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit und Reißfestigkeit vor allem für Teppiche und Läufer genutzt wird.

Softshell: Dieser Begriff bezeichnet Kleidung mit mindestens 80% Winddichte. Der Stoff wird besonders oft für Outdoorbekleidung eingesetzt. 

Spinnen: Nachdem aus einem Rohstoff Fasern hergestellt wurden, werden Fasern zu Fäden gesponnen.

Spitze: Dieses zarte Gewebe wird vor allem für Borten und Verzierungen genutzt. Es ist besonders bei Hochzeitskleidern sehr beliebt, da es Kleidung elegant aufwertet.

Stepp: Steppstoff kann viele verschiedene Stoffe meinen, wobei die Bezeichnung „Stepp“ lediglich die Musterung beschreibt. Der abgesteppte Stoff (z.B. Steppstoff-Sweat) wurde maschinell mit Nähten versehen, die meist im klassischen Waffel- oder Rautenmuster erscheinen.

Stoffbreite: Die Stoffbreite ist die volle Breite des Stoffes NICHT des aufgedruckten Motives. Sie entspricht der Länge des Querfadenlaufs bzw. des Schussfadens und gibt den Abstand von Webkante zu Webkante an. Bei Stoffen in Europa sind folgende Stoffbreiten gängig: 140cm (zum Beispiel bei vielen Baumwollstoffen), 150cm (bei Jersey Sweat oder dergleichen) und überbreite Stoffe bis 180cm (zum Beispiel wie zum Beispiel bei den Überbreiten Bio Bündchen Stoffen). In den USA sind zum Beispiel 110cm breite Stoffe gängig..

Strick: Die in Maschinen gefertigte Massenware hält sehr warm, weshalb sie vor allem im Winter beliebt ist und oft für Hoodies oder Strickjacken genutzt wird. Die Musterung kann dabei von einer sehr glatten bis hin zu einer auffälligen Variante (z.B. das Zopfmuster) variieren.

Sweat: Sehr dehnbarer und angenehm weicher Stoff, der sehr beliebt ist. Aufgrund der angerauten Innenseite wärmt er gut und ist zudem atmungsaktiv und hautfreundlich. Er wird vor allem für Hoodies und Jacken eingesetzt. Für Sommerkleidung eignet sich French Terry. 

 

Taft: Dieser Oberbegriff umfasst alle Gewebe, die leinwandbindig hergestellt wurden. Sie können aus Seide oder synthetisch hergestellten Fasern bestehen und besitzen eine Steife, die je nach Gewebedichte angepasst werden kann. Ihren Einsatz finden Tafte vor allem bei Kleidung (z.B. Kleider, Blusen, Kostüme), aber auch bei Regenschirmen.

Taft-Cloqué: Siehe Hammerschlag.

Tartan: Der auch als Schottenkaro bezeichnete Stoff besteht aus Wolle und mindestens zwei Farben, welche das charakteristische Karomuster ergeben. 

Toile: Französische Bezeichnung für alle leinwandartigen Stoffe, kann jedoch ebenso ein wollähnliches Gewebe meinen.

Tote Baumwolle: Schon in der Wachstumsphase der Pflanze bildet sich die sogenannte tote Baumwolle. Die Fasern ohne Zellwand werden für Stricke und Garne verwendet und sind typischerweise transparent bis sehr hell.

Triacetat: Siehe Acetat.

Trikotgewebe: Eine Gewebebindung, die ein sehr elastisches Material hervorbringt, was beispielsweise für Dienstkleidung sowie Sportartikel (Reithosen) eingesetzt wird.

Tuch: Merinowollen werden in einem aufwendigen Vorgang zu einem Tuch veredelt. Tuch wird in der Kleidungsindustrie oft für Mäntel, Uniformen und Röcke eingesetzt.

Tüll: Das ursprünglich aus Frankreich stammende Gewebe ist sehr dünn und netzartig. Er ist flexibler und transparenter als Organza.

Tussahseide: Siehe Seide.

Tweed: Der Stoff, der ursprünglich von armen Leuten aus alter Kleidung hergestellt und dann getragen wurde, besteht aus grobem Strickgewebe. Der Stoff ist eher kratzig, was ihn jedoch lange haltbar und robust macht. Seinen Einsatz findet Tweed noch heute in Kostümen und Anzügen.

Twill: Oberbegriff für alle Gewebe, die körperbindig gewebt wurden. Vor allem Hemden und Anzüge werden aus Twill hergestellt.  

Twist: Dieser Name beschreibt bereits die Eigenschaft des Garns: „to twist“ (englisch) bedeutet „sich drehen“, „sich spinnen“. Das Garn wird auf einer Spinnmaschine gedreht (höhere Drehzahl als beispielsweise bei Zwirn).

 

Uni: Bezeichnung für einfarbige Stoffe.

 

Velours: Wollvelours wird aufgrund seiner weichen Haptik vor allem für Mäntel verwendet. Das Material ist sehr leicht, isoliert Wärme jedoch gut. Passe beim Vernähen des Velours jedoch auf: Es schiebt gelegentlich und erschwert das Näherlebnis. 

Veloursleder: Das Rauleder erhält seine weiche Oberfläche durch einen Schleifprozess und kann durch Prägen eine Musterung erhalten. 

Velvet: Siehe Samt

Vichy: Das Baumwollgewebe mit Vichymuster ist mit Karos oder Streifen versehen. Beim Weben werden für die Erstellung des typischen Musters zwei (oder mehr) verschiedenfarbige Fäden verwendet.

Viskose: Aus dem natürlichen Rohstoff Cellulose wird eine Chemiefaser gewonnen; die Viskose. Sie ist glatt, nur wenig elastisch und weich. Sie ist eher hitzeempfindlich (Verfärbungen möglich) und kann schlecht Feuchtigkeit absorbieren, ist jedoch atmungsaktiv. 

Vlies: Darf nicht mit Fleece verwechselt werden. Während Fleece aus Flausch besteht und synthetisch hergestellt wird, stammt Vlies von den Resten der Schafswolle nach dem Schervorgang. Vliesstoffe werden vor allem als Einlage zum Versteifen oder Füttern verwendet.

Voile: Feiner Stoff, der sich besonders für leichte Blusen, Kleider und Gardinen eignet. Kann beispielsweise als Viskoseersatz genutzt werden und hat eine glatte Oberfläche.

 

WachstuchAufgrund einer Beschichtung (u.a. Leinöl) ist Wachstuch sehr einfach abwaschbar sowie robust. Das wetterbeständige Material wird daher gerne als Outdoortischdecke verwendet oder als pflegeleichte Alternative zur Stofftischdecke genutzt.

Waffelpiqué: Spezielles Piqué, welches eine waffelartige Struktur aufweist und sich daher bestens für Decken (z.B. Krabbeldecke für Babies) eignet.

Walk: Ein eher dicker und sehr griffiger Stoff, der gerne für Kinder und Babys zu Walkanzügen vernäht wird. Er hat tolle wärmende Eigenschaften und kräftige Farben.

Walken: Diese Technik wird zum Verfilzen von Stoff angewandt und hinterlässt einen wasserabweisenden Stoff. 

Wax Print / Dutch Wax: Durch großflächige Muster gekennzeichnete Baumwollstoffe, die bereits auf Modenschauen vorgestellt und für Kleidung im hochpreisigen Sektor genutzt werden.

Weben: Nachdem aus Fasern Fäden gesponnen wurden, werden diese zu einem Stoff gewebt. Es gibt verschiedene Webarten sowie andere Techniken (z.B. Filzen), die aus Fäden Stoff herstellen.

Webkante: Die Begrenzung, also die Webkante, eines Stoffes befindet sich an dessen Anfang sowie Ende und weist meist eine andere, festere Struktur auf, als das restliche Gewebe.

Wildseide / Tussahseide: Aus Kokons von Eichenspinnern und Tussahspinnern hergestellte Seide. Die Raupen werden nicht gezüchtet und sind bereits geschlüpft, wenn ihre Kokons geerntet werden. Aufgrund der deutlich tierfreundlicheren Herstellung im Gegensatz zur „normalen“ Seide, ist oft von Bio-Seide die Rede.

Wolle: Um besonders warme Kleidung herzustellen, empfiehlt sich die Verwendung von Wolle, einer natürlichen aus Schafswolle gewonnenen Faser. Wolle kann verfilzt werden und ist sehr fetthaltig, weshalb sie gut Feuchtigkeit speichern / aufnehmen kann. Verschiedene Wollarten sind beispielsweise: Alpaka, Mohair, Kaschmir und Angora.

Wolltwill: Das Gewebe ist glatt, besteht aus reiner Wolle oder einem Gemisch und wird zu wärmenden Kleidungsstücken verarbeitet. 

Wollvelours: Siehe Velours.

 

Zephir / Zefir: Im Webvorgang entsteht ein Karo- oder Streifenmuster, welches typisch für Zephir ist. Der Stoff wird oft für die Herstellung von Hemden genutzt.

Zwirn: Oberbegriff für alle gedrehten Textilien, die weniger stark gedreht sind als beispielsweise Twist.





 

NähWissen

 

Um Dich neben der Stoffkunde noch mit weiteren Informationen zu unterstützen, findest Du hier hilfreiches Wissen über Nähhelfer und -praktiken. Sollest Du Nähwerkzeuge in dieser Auflistung vermissen, wende Dich gerne per E-Mail oder Kontaktformular an uns.

 

Auftrenner: Siehe Nahttrenner.

 

Fadendichte: Die Fadendichte beschreibt die Anzahl der Fäden (Schussfäden und Kettenfäden) auf einem Quadratzentimeter des Stoffes. Je höher die Fadendichte, desto feiner ist der Stoff. 

Fadenknipser: Ein besonders einfach zu handhabendes Tool, bei dem man, ähnlich wie bei einer Zange, überstehende Fäden abknipsen kann. 

Fadenlauf: Für viele Schnitte ist die Kenntnis des Fadenlaufs wichtig, damit die Schnitteile richtig angelegt werden können. Er dient der Orientierung auf dem Stoff, die bei der Herstellung von Bekleidung meist besonders wichtig ist. Der Fadenlauf oder auch Längsfadenlauf läuft in Längsrichtung des Stoffes und somit parallel zur Webkante bzw. der Kette. Im Fadenlauf ist der Stoff in der Regel am wenigsten dehnbar und lässt sich nur schlecht reißen.

Fingerhut: Unverzichtbar bei allen Handnäharbeiten. Der Fingerhut dient dem Finger als Schutz, damit die Nadel beim Nähen nur durch das Material, nicht aber durch die Haut geht.

Flock: Während Flockfolie ein für Plotter geeignetes Material zur Bedruckung von Textilien ist, beschreibt Flock den Aufdruck an sich. Mithilfe eines Plotters lassen sich verschiedene Flocks ausschneiden, die mittels einer Hitzepresse auf textile Oberflächen übertragen werden können. 

 

Grundstiche: Für das Arbeiten mit der Nähmaschine werden die folgenden Grundstiche besonders häufig benötigt: Gradstich, Zick-Zack-Stich, Stretchstich. Der Gradstich (Steppstich) ist der geläufigste Stich, der die Stofflagen miteinander verbindet, ohne elastisch zu sein. Der Zick-Zack Stich wird zum Versäubern und um zu verhindern, dass Stoffe ausfransen, angewendet. Für elastische Stoffe wie zum Beispiel Jersey, wird der Stretchstich verwendet.Gummiband: Wird immer dann verwendet, wenn ein Zug entstehen soll, der elastisch ist. Für das Nähen von Scrunchies ist Gummiband beispielsweise unerlässlich.

Gummiband: Wird immer dann verwendet, wenn ein Zug entstehen soll, der elastisch ist. Für das Nähen von Scrunchies ist Gummiband beispielsweise unerlässlich.

Gurtband: Wird beispielsweise für das Herstellen von Taschen gebraucht, um einen Tragegurt mit Klickverschluss einzubinden.

 

Heften: Das Heften dient dem provisorischen Zusammennähen mehrerer Stoffteile. Die Heftnaht wird mit speziellem Heftgarn sowie möglichst großem Stichabstand durchgeführt, damit diese einfach wieder gelöst werden kann. Heften ist nicht bei allen Näharbeiten notwendig. Bei Kleidungsstücken, die auf Maß genäht werden, wird das Heften hingegen oft genutzt, um die optimale Passform zu ermitteln.

 

Maßband: Wird benötigt um Maß zu nehmen, die Stoffe abzumessen und ist absolut unverzichtbar in jedem Nähzimmer.

 

Nadelkissen: Praktischer Helfer an jedem Nähplatz - In einem Nadelkissen lassen sich Stecknadeln einfach und schnell unterbringen und sind sofort griffbereit. Es gibt Nadelkissen in verschiedenen Ausführungen. Klassisch aus Stoff, als Handnadelkissen für Maßschneider oder als Magnetnadelkissen mit zusätzlichen Aufbewahrungsmöglichkeiten.

Nähfüße: Die wichtigsten Nähfüße sind der Universalfuß, der Reißverschlussfuß sowie der Knopflochfuß. Man wechselt diese an seiner Nähmaschine, wenn die Nährarbeit dies erfordert (beispielsweise beim Annähen eines Reißverschlusses).

Nähgarn / Garnrollen: Um zu Nähen, wird Garn benötigt. Garnrollen gibt es in vielen verschiedenen Längen sowie Farben. Farblich abgestimmtes Garn (Ober- sowie Unterfaden) runden dein Nähprojekt ab, natürlich kannst du dich aber auch bewusst für einen hohen Farbkontrast zwischen Garn und Stoff entscheiden, wenn die Naht erkennbar sein soll.

Nähmaschinennadeln: Generell verbreitet sind Nähmaschinennadeln als Flachkolben oder als Rundkolbennadel, wobei die Flachkolbennadel bei den Hobby- und Haushaltsnähmaschinen fast ausschließlich zu finden sind. Die Dicke der Nadeln wird zwischen 60 bis 110 angegeben und hier gilt: Je größer die Zahl, desto gröber der Stoff. 

Nähnadeln (Hand): Ein kleines Sortiment an Handnähnadeln sollte jeder begeisterte Näher sein Eigen nennen. Auch wenn Du das Nähen lieber mit der Maschine erledigst, sind Handnähnadeln für Arbeiten wie das Verschließen der Wendeöffnungen, für schnelles Anbringen von Knöpfen oder für Ausbesserungs- und Reparaturarbeiten unverzichtbar. Auch Handnähnadeln gibt es in verschiedenen Dicken und Längen und für unterschiedliche Materialarten.

Nahttrenner: Der Nahttrenner (auch Auftrenner oder Pfeiltrenner genannt) hilft beim Öffnen missglückter Nähte oder beim Öffnen von Knopflöchern nach dem Nähen. Ein Nahttrenner hat meist eine feine Spitze, damit leicht unter den Faden gefahren werden kann sowie eine Klinge. Einige Modelle verfügen zusätzlich über einen Sicherheitsball.

Nahtzugabe: Die Nahtzugabe ist der Abstand zwischen dem Rand des Stoffteils und der Naht. Es dient dazu, immer genug Material unter der Nadel zu haben, damit dieses auch ordentlich zusammenhalten kann. Ohne Nahtzugabe wird Deine Näharbeit am Rand schnell ausfransen oder das Kleidungsstück wird zu klein, wenn Du die Nahtzugabe beim Zuschnitt nicht berücksichtigt hast.

 

Pfeiltrenner: Siehe Nahttrenner.

 

Saummaß: Eine Art kleines und biegsames Lineal (beispielsweise aus Pappe), mit dem kleinere Stoffteile ideal abgemessen werden können.

Scheren: Ob Haushalt bzw. Allzweckschere - Stoffschere, Fadenschere, Stickschere oder Applizierschere - Für jeden Anwendungsbereich gibt es eine eigene Scherenart. 

Schneiderkreide: Zum Aufzeichnen der Schnittlinien auf den Stoff. Die Schneiderkreide kann durch leichtes Reiben wieder entfernt werden. Es gibt noch zahlreiche weitere Varianten wie Kreidestifte - Kreideräder oder Kreideminenstifte sowie zahlreiche weitere Markierhilfen.

Schnittmuster: Das Schnittmuster dient als Vorlage für den Stoffzuschnitt und enthält bei Kleidungsstücken meist mehrere Größen auf einem Bogen, die entweder über verschiedenartige oder -farbige Linien voneinander zu unterscheiden sind. Von diesem Schnittmuster werden die Schnitteile auf die Schnittvorlage übertragen, die dann ausgeschnitten werden. Je nach Material der Schnittvorlage ist diese mehrfach verwendbar. Das Original Schnittmuster solltest Du nicht zerschneiden, damit Du auch die anderen Größen noch benutzen kannst.
Schrägband: Das leicht dehnbare Band wird zum Einfassen von Kanten verwendet und hinterlässt ein besonders ordentliches Ergebnis.

Sicherheitsnadeln: Vielseitig einsetzbar und unverzichtbar in jedem Haushalt. Die Sicherheitsnadel lässt sich schnell und einfach anbringen und wieder entfernen. Ob zum schnellen verschließen von Gewändern oder zum Befestigen der Krawatte, wenn die Krawattennadel nicht erwünscht oder grade nicht zur Hand ist. Ebenfalls können Sicherheitsnadeln wunderbar für das Einfädeln von Gummibändern in Tunnelzüge verwendet werden.

Stecken: Das Feststecken vor dem Nähen sorgt dafür, dass das Nähgut nicht mehr verrutschen kann. Du kannst entlang der Naht feststecken. Die Nadel ist dabei genauso angebracht, wie die Naht hinterher verläuft und muss immer entnommen werden, bevor der Nähfuß die Stecknadel erreicht. Die andere Möglichkeit ist das senkrechte Stecken zur Naht. Hier wird die Stecknadel quer zur geplanten Naht gesteckt. Der Vorteil ist hier, dass einfach über die Stecknadeln genäht werden kann. 

Stecknadeln: Stecknadeln dienen zum Fixieren der Näharbeiten, damit die Teile beim Vernähen nicht mehr verrutschen. Besonders bei Arbeiten mit wenig Platz und so eine sehr hohe Präzision gefragt ist, sind die Stecknadeln gut geeignet. Meist empfiehlt es sich eine möglichst feine Stechnadel zu nutzen, um das Material nicht zu beschädigen. Die Alternative zur klassischen Stecknadel ist die Stoffklammer.

Stoffklammer: Als Alternative zur Stecknadel haben sich die Stoffklammern etabliert. Diese fixieren die Werkstücke ohne ins Material einzudringen bzw. kleine Löcher zu hinterlassen. Allerdings sind Stoffklammern nicht überall geeignet. Bei sehr feinen und mehrlagigen Arbeiten ist die klassische Stecknadel beispielsweise meist im Vorteil.

 

Zickzackschere / Zackenschere: Mithilfe der Zackenschere können dekorative Schnitte gesetzt werden. Um Stoffe vor dem Ausfransen zu schützen, eignet sich ein Schnitt mit der Zickzackschere vor allem bei Webwaren, da diese nicht mehr über die gesamte Länge ausfransen können (ähnlich wie beim Zickzackstich).