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Top 8 Nähtipps für Nähanfänger

11.08.2019 22:45

#1 Sei selbstbewusst!

Viele von den Nähanfängern, die ich die letzten Jahre kennen gelernt habe, hatten eine gewisse Scheu vor dem Nähen. Trotz der großen Begeisterung für das neue Hobby setzen sich viele nicht so selbstbewusst an die Nähmaschine, wie es eigentlich sein sollte. Auch innerlicher Druck führt zu Blockkarden, die erst gar nicht entstehen müssen.

Hab also keine Angst davor Fehler zu machen.

Denn Konfuzius sagte schon: "Einen Fehler machen und ihn nicht korrigieren, das erst heißt wirklich einen Fehler machen."

Wie willst Du besser werden, wenn Du nicht gelegentlich ein kleines Risiko eingehst und einfach mal ausprobierst. Ich garantiere Dir, dass Du durch jeden Fehlschlag etwas lernst. Und die Kunst ist es, diesen Fehlschlag nicht als solchen zu verbuchen, sondern als neue und wertvolle Erfahrung, die Dich weiterbringen wird.

In diesem Sinne: Hab keine Angst und sei selbstbewusst und fang einfach an. Das führt uns auch schon zu Nähtipp Nummer 2.

#2 Starte mit leichten Projekten

Zu Beginn Deiner ersten Nähprojekte ist es meiner Meinung nach wichtig, dass Du möglichst viele Erfolgserlebnisse hast. Unser Gehirn ist so programmiert, dass es Freude anstrebt und Schmerz vermeidet. Das kannst Du Dir also ganz bewusst zu Nutze machen, indem Du Dich über kleinere Fortschritte nach und nach freust und Deinem Gehirn so die richtigen Signale gibst. Starte also mit leichten Projekten, freue Dich über Deinen Erfolg und dann beginnst Du erst mit weiteren Herausforderungen. Mit der ausrecihenden Konditionierung sind dann acuh kleiner Fehlschläge eher eine Motivation als ein Hemmnis. 

Bei uns im Blog findest Du viele und stetig neue einfache Nähideen, die Dir den Einstieg erleichtern!

  

#3  Lerne fleißig und REGELMÄSSIG

Nur wenn Du Dich kontinuierlich an Deine Nähmaschine setzt und die Grundlagen wirklich regelmäßig wiederholst, wird Du schnelle und dauerhafte Ergebnisse spüren. Es lohnt sich also!

Das ist wie im Sport. Ich kenne kaum jemanden, der total untrainiert von 0 auf 42 Kilometer einen Marathon geschafft hat. In der Regel fängst Du mit kurzen Strecken an und läufst immer und immer wieder. Und das immer mit leichten Steigerungen.

Und das Unterscheidet sich weder beim Sport noch bei Deinem Nähhobby!

#4 Erst üben, dann Stoffe kaufen.

Ich weiß, das klingt doch irgendwie Paradox. Wir betreiben einen Onlinehandel für Stoffe und ich empfehle Dir, keine Stoffe zu kaufen und erst zu üben? Das passt doch nicht zusammen.

Doch ich finde schon. Hier sind wir wieder bei #2. Wenn Du Dir direkt einen tollen und nicht ganz preiswerten Bio Stoff gegönnt hast und Du zum Beispiel mangels Erfahrung mit einem Schnittmuster den Zuschnitt versemmelst, dann ärgerst Du Dich. Für Dein Gehirn ist Ärger mit Schmerz und negativen Gefühlen verbunden und das wird versucht zu vermeiden. Wenn das öfter passiert, hilft irgendwann auch der größte Ehrgeiz nicht mehr und Du verlierst das Interesse. Das kannst Du vermeiden.

Wenn mich also ein Nähanfänger fragt, mit welchem Stoff er starten soll, gebe ich gerne folgenden Tipp: Probiere es mit ausrangierten Gardienen oder mit alten und nicht mehr gewollten Jersey Bettlaken oder Jersey Bettwäsche. Wenn Du sie eh weg geben wolltest, kannst Du so mit ausreichend viel Stoff üben und einen Schnitt auch mehrfach ausprobieren, bevor es an den guten Stoff geht.

#5 Lerne Deine Nähmaschine kennen

Selbst ist die Frau (Oder der nähende Mann) Lies die Bedienungsanleitung und lerne Deine Nähmaschine in und auswendig kennen. Teste die verschiedenen Funktion an Stoffresten oder alten Bettlaken. Es ist ein unschätzbarer Vorteil, wenn Du Dein Werkzeug beherrschen kannst und seine Marotten kennst. Übrigens ist es viel effektiver und schneller als Deinen Mann zu bitten.

Denn wie heißt es in den Social Media Kanälen ganz gerne mal:

Die Nähergebnisse werden mit dem richtigen Verständnis für die Technik noch besser und es macht richtig Spaß, auf Anhieb die Funktionen zu finden. Das erzeugt einen flüssigen "Workflow" und Du wirst nicht unnötig durch Fragen nach Bedienung oder Stichwahl abgelenkt.

#6 Feststecken der Näharbeiten

Ich bin überrascht, dass es für viele Nähanfänger absolut selbstverständlich ist, gänzlich auf das Feststecken der Näharbeiten zu verzichten.

Dabei ist das Feststecken einfach total Sinnvoll. Es erleichtert Dir die Stoffführung an der Maschine, sorgt dafür, dass nichts verrutschst und Du Dich voll auf die Naht konzentrieren kannst.

Ich finde es offen gesagt total nervig, wenn ich alle paar Sekunden wieder stoppen muss, um den Stoff auf den richtigen Sitz zu kontrollieren und dann zu korrigieren.

#7 Verwende eine hochwertige Stoffschere

Den Stoffzuschnitt zu meistern kann eine ganz schöne Herausforderung sein. Leichter machst Du Dir das Zuschneiden mit einer wirklich guten Stoffschere. Eine gute Stoffschere sollte für mich leicht gebogen sein. Das verhindert, dass Du mit der Schere den Stoff beim Zuschnitt zu stark anhebst und bei mehreren Stofflagen die Lagen gegeneinander verschiebst.

Für mich persönlich muss eine Stoffschere "schwer" sein. Ich finde, dass Sie damit besser in der Hand liegt und ich mehr Kontrolle habe.

Daher mein Tipp #7.1. Probiere mehrere verschiedene Stoffscheren einfach mal aus. Dann weist Du schnell, was Dir liegt!

#7.2: Nie aber auch wirklich NIE wird mit der Stoffschere etwas anderes geschnitten als Stoff. Das macht die Schere stumpf!

#8 Gut gebügelt ist halb genäht

Viele kennen diesen Spruch schon von der Großmutter. Aber es ist was Wahres dran und gut gebügelte Nähte erleichtern Dir das weitere Stecken, Nähen oder ganz allgemein das weitere Arbeiten. Achte beim Bügeln auf die Herstellerempfehlung und stelle Dein Bügeleisen entsprechend ein. Ich empfehle immer - probieren geht vor eskalieren. Ein Test an unsichtbarer Stelle oder an einem Stoffrest zeigt Dir, ob alles passt. Drücke beim Bügeln nicht zu stark auf. Die Kraft kannst Du Dir dann zum Anpressen beim Plotten aufsparen!

Um den Stoff und die Farben zu schützen, kannst Du Bügeltücher verwenden. Natürlich hilft Dir auch die regelmäßige Reinigung Deines Bügeleisens und bei der Arbeit sind Bügelhilfen wie zum Beispiel Kantenformer sehr hilfreich. Grade für Anfänger beim Säumen sind zum Beispiel hitzebeständige Kantenformer  - zum Beispiel die von Modii* - sehr empfehlenswert.

Mit diesen Tipp kannst Du Dich gut gerüstet fühlen und Deine Projekte Schritt für Schritt in Angriff nehmen. Also ran an die Nähmaschine und sei Selbstbewusst.

Ach übrigens. In der StoffMetropole Nähcommunity findest Du viele Gleichgesinnte und kannst Dich über Nähfragen und Nähthemen nach Herzenslust austauschen.

Wir freuen uns auf Dich uns auch gerne auf Deine ersten selbstgenähten Werke.

Liebe Grüße

Timo von StoffMetropole

*Affiliate-Link: Wenn Du diesen Link klickst und anschließend etwas kaufst, erhalten wir eine geringe prozentuale Vergütung. Der Preis des Produktes verändert sich für Dich nicht.


Kommentare

Hallo Timo, deine Einführung ist in der Tat sehr hilfreich...klar ausgedrückt und verständlich...Vielen Dank dafür! Ich werde mir die Einführung ausdrucken und griffbereit in Nähmaschinenähe deponieren. LG Heide Herzog

Heide Herzog, 20.02.2021 15:03
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