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Anleitung Hoodieglück für Herren

05.08.2021 10:00
Klicke auf das Video, um die Video-Einbettung durch Youtube zu starten.

Lange hast Du darauf gewartet und heute ist es soweit: Du erhältst die kostenlose Nähanleitung für Herren zum StoffMetropole Schnittmuster Hoodieglück. Du zauberst Dir einen vielseitig einsetzbaren Hoodie, bei dem Du mehrere Möglichkeiten hast. Ob mit Kapuze oder Kragen: Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! 

Nähanleitung Hoodieglück Herren

Für Deinen Hoodie benötigst Du:

Tipp: Das Hoodieglück Schnittmuster ist nicht nur für Herren sondern auch für Damen und Kinder erhältlich. Wenn Du den vielfältigen Schnitt für Deine gesamte Familie vernähen willst, shoppe jetzt das Familien Bundle zum Vorteilspreis!  

Falte Deinen Stoff im Fadenlauf im Bruch, so nennt man die umgeschlagene Kante. Dort legst Du Dein Schnittteil vom Vorder-, oder Rückenteil, je nachdem womit Du beginnen möchtest, an. Fixiere Dir den Schnitt mit ein paar Stoffklammern, damit Dir beim Zuschnitt nichts verrutschen kann. Die Nahtzugabe ist bereits im Schnitt enthalten, Du kannst also genau am Papier entlang schneiden.

Detailaufnahme Bruch

Detailaufnahme Zuschnitt

Nun überträgst Du sämtliche Knipse auf Deinen Stoff. Dafür nimmst Du eine kleine scharfe Schere und schneidest wenige mm (sodass sie innerhalb der Nahtzugabe bleiben) bei den auf dem Schnittmuster gedruckten, kleinen Linien ein.

Detailbild Einschnitt Knips

Um später die vordere und hintere Mitte leichter bestimmen zu können, schneide auch unten an der Bruchkante ein paar mm ein. Tue dies am Vorder- und Rückenteil, damit Du später sehen kannst, wo die Bündchen angesetzt werden.

Lege Dir nun den Stoff wieder im Bruch hin und positioniere den Ärmel auf Deinem Schnittmuster. Um Stoff zu sparen, kannst Du auch erst den einen Ärmel zuschneiden, den Stoff wenden und dann den Ärmel ein zweites Mal zuschneiden.

Übertrage Dir auch hier alle Knipse auf Deinen Stoff.

Möchtest Du Deinen Hoodie mit einem Kragen nähen, brauchst Du nun das passende Schnitteil. Möchtest Du Deinen Kragen aus einem Stoff nähen, legst Du Dir den Stoff wieder im Bruch und positionierst das Schnittteil dort mit der langen Seite (Bruchkante). Wenn Du den Kragen innen mit einem Kontraststoff nähen möchtest, schneidest Du Dir den Kragen einmal aus Deinem Hauptstoff und aus Deinem Kontraststoff zu. Der Zuschnitt erfolgt ohne den Stoff im Bruch gelegt zu haben. Dabei fügst Du an der "Bruchkante" eine Nahtzugabe hinzu. Denk auch hier wieder an die Übertragung der Knipse.

Möchtest Du Ösen anbringen, musst Du Dir nun die Positionen übertragen.

Wenn Du keine Ösen anbringen möchtest, kannst Du die nächsten Schritte überspringen und bei Punkt 21 weitermachen.

Knicke das Schnitteil auf Höhe Deiner Ösen (schwarz z.B. Größe L) und schneide mit der Papierschere ein kleines Dreieck heraus.

So kannst Du nun leichter die Punkte auf Deinen Stoff übertragen.

Lege dafür das Schnitteil auf Deinen Kragen, hier NUR auf den Außenkragen, bzw wenn Du ihn aus einem Stoff im Bruch zugeschnitten hast, nur auf eine Seite des Kragens. Markiere Dir die Stellen mit einem Stift oder Trickmarker. Hauptsache, Du erkennst sie gut.

So hast Du Dir nun 2 bis 4 Ösenpunkte markiert. Wenn Du heraushängende Kordeln haben möchtest, genügt ein Ösenloch. Sollen die Kordeln aufgenäht sein (wie ich sie genäht habe), dann brauchst Du alle 4 Löcher.

Detailbild Ösenpositionen

Möchtest Du eine Kapuze nähen, legst Du Dein Schnitteil auf den Stoff und schneidest erst eine Seite der Kapuze zu, überträgst die Knipse und wendest den Stoff für das zweite Schnitteil der Kapuze. Insgesamt brauchst Du 4 Schnitteile für die Innen- und die Außenkapuze.

Hier kannst Du Dich wieder zwischen zwei Ösenvarianten entscheiden. Entweder bringst Du Fake-Kordeln an. Diese sind dann nur ein paar cm sichtbar und verschwinden zwischen zwei Ösen. Oder Du fädelst die Ösen durch die Kapuze und lässt sie heraushängen. Die Ösen vorn am Rand sind ideal, wenn Du die Kordel durch die Kapuze ziehen möchtest. Die Unteren sind nach dem Zusammennähen nah an der Überlappung der Kapuze, die Oberen weiter hinten, fast auf Schlüsselbein Höhe.

Die unteren Ösenlöcher sind ideal für Fake-Ösen. Das heißt, Du vernähst sie innen hinter der Öse, ohne sie komplett durch die Kapuze zu ziehen. Dazu später mehr.

Übertrage Dir nun Deine ausgesuchten Ösenmarkierungen auf Deinen Stoff. Achte auch hier darauf, dass Du sie NUR auf die Außenkapuze überträgst.

 

21) Nun schneiden wir die Bündchen zu. Um es so einfach wie möglich zu machen, beginne mit dem HINTEREN Bündchenteil für den Saum (dies ist das längere Teil).

Lege es an eine Kante Deines Bündchenstoffes (Schlauchware) und fixiere das Schnitteil mit Klammern oder einem Gewicht. Schneide entlang des Schnittmusters. Wenn Dein Schnitteil länger als die Bündchen sind, ist das völlig in Ordnung. Wir schneiden es gleich auf die richtige Länge zu.

Öffne nun eine Seite des Bündchens mit Deiner Stoffschere. Da die meisten Bündchen als Schlauchware kommen (sie haben keinen Anfang und kein Ende, wie ein Ring), öffnen wir uns eine Seite.

Klappe das Schnitteil auseinander. Nun haben wir ein sehr langes Schnitteil. Hieraus schneiden wir nun die passende Länge für den Saumbund Rückenteil zu.

Detailbild Zuschnitt

Aus dem Rest können wir den Saumbund für das Vorderteil zuschneiden. Da es genauso hoch, aber etwas kürzer ist, passt es genau und Du hast keinen unnötigen Verschnitt.

Lege nun das Schnittteil für die Ärmelbündchen auf Deinen Bündchenstoff. Da dieser im Schlauch liegt, kannst Du es an die Bruchkante legen und mit einem Mal zuschneiden. So hast Du gleich beide Teile für die Ärmel.

Schneide dafür nur die Bündchen an der Stelle auseinander, wo Du das Schnitteil aufgelegt hast.

 

Nun haben wir alle Schnittteile zusammen.

            - ein Vorderteil

            - ein Rückenteil

            - zwei Ärmel

            - eine Außenkapuze und eine Innenkapuze aus je 2 Schnittteilen

oder     - einen Kragen aus einem Stoff im Bruch oder zwei Schnittteilen

            - einen Saumbund für das Rückenteil und einen für das Vorderteil

            - zwei Bündchen für die Ärmel

            - optional Ösen und Kordeln

Möchtest Du Ösen anbringen, solltest Du nun den Stoff um das Ösenloch herum verstärken. Da unser Stoff elastisch ist, verhinderst Du so ein späteres Ausreißen der Öse. Ich verwende hier das Vlies H180. Du kannst aber auch jedes andere Vlies, das zum Verstärken geeignet ist oder sogenannte Wonderdots zum Aufbügeln, verwenden.

Schneide Dir 4-8 kleine Stücke vom Vlies zurecht (ich habe 8 genommen, da mein Vlies recht dünn ist).

Lege sie über die zuvor markierten Stellen, wo Deine Ösen hin sollen.

Bügle sie nun nach Anleitung für Dein Vlies auf. Ich habe je 2 Stücke übereinander gelegt und befestigt. Bei einem dickeren Vlies, z.B. H250, wäre das nicht nötig.

Nun benötigen wir ein Werkzeug, um die Löcher zu stanzen sowie Ösen mit den passenden Gegenstücken oder fertige Ösenpatches (im Bild grau).

Für die Löcher nutze ich die Ösenzange von Prym.

Damit lassen sich schnell und einfach saubere Löcher stanzen.

Nachdem Du die Löcher ausgestanzt hast, wird der Aufsatz für die Zange gewechselt. Den Teil mit der Vertiefung tausche ich gegen das Kunststoffteil aus, in das die Öse gelegt wird.

Jetzt kommen wir zur Öse. Achte darauf, dass Deine Ösengröße zu Deinen gestanzten Löchern passt. Ich habe hier 8mm Ösen in schwarz verwendet.

Die Öse kommt in das Kunststoffteil Deiner Zange, sodass sie von außen zu sehen ist.

Auf die Innenseite kommt der Ring für die Öse.

Diese liegt mit ihrer leichten Wölbung nach unten über der Öse.

Mit festem Druck und gerade gehaltener Zange wird nun die Öse in den Ring gepresst, dabei entsteht ein leichtes Knack-Geräusch.

Dann vorsichtig die Zange lösen. Die Öse ist nun fest, solltest Du den Ring jedoch einfach wieder abziehen können, drehe ihn einmal herum und versuche es erneut.

So sind nun alle Ösen angebracht. Da ich Fake-Kordeln einsetzen möchte, habe ich an jedem Kapuzen- oder Kragenaußenteil je 2 Ösen.

Hier brauche ich zwei kurze Kordelstücke die etwa 4cm länger sind als der Abstand der beiden Ösenlöcher. Wenn Du richtige Kordeln (die durch die Kapuze oder den Kragen gehen) einziehen möchtest, überspringst Du die nächsten Schritte einfach und kannst direkt bei Punkt 54 weitermachen.

Schiebe die Kordel von außen durch die Ösen.

Innenansicht

           

Nun nähst Du am besten von außen (so siehst Du besser ob Du gerade nähst) mit passendem Nähgarn die überstehenden Kordelenden mit ein paar Stichen vor und zurück fest. Achte darauf, dass der Nähfuß neben der Öse sitzt.

So kann die Kordel nicht mehr herausrutschen.

Innen schneiden wir die überstehenden Kordeln ab. Lasse jedoch ein paar mm stehen, damit sich die Naht nicht versehentlich löst.

Den Kragen klappen wir nun mit der langen Seite nach unten (beim Zuschnitt unsere Bruchkante) und fertig ist unser Kragenteil mit den Ösen.

Möchtest Du Ösenpatches aufsetzen, legst Du Dir das Kapuzen- oder Kragenaußenteil vor Dich hin, die Löcher sind gestanzt. Positioniere die Patches gerade zum Kapuzenrand ausgerichtet über die ausgestanzten Löcher und nähe sie am besten mit einem Reißverschlussfuß oder dem Standartnähfuß mit Nadelposition ganz links gestellt rundherum an.

 

54) Jetzt benötigen wir das Rückenteil und das Vorderteil.

Lege die Schultern genau bündig übereinander. Hierbei liegen die Außenseiten (rechte "schöne" Soffseite) vom Stoff übereinander. Bei einem Motivstoff liegen die Seiten mit dem Motiv aufeinander.

Hefte Dir die Schultern fest, so können sie nicht mehr verrutschen.

Nähe sie nun mit der Overlock oder einem elastischen Stich Deiner Nähmaschine zusammen.

Ich habe zur besseren Veranschaulichung helles Garn gewählt. Hier nun die zusammengenähte Schulter.

Solltest Du kein farblich passendes Garn für Deine Overlock haben, kannst Du knapp neben der Naht eine Sicherheitsnaht mit Deiner Nähmaschine und passendem Garn setzen.

Detailbild - So ist von außen kein helles Garn mehr sichtbar, zum Beispiel beim Heben des Armes. Auch beim An- und Ausziehen ist die Naht extra geschützt.

Lege nun den eben genähten Teil vor Dich hin. Die äußere Stoffseite zeigt nach oben, die Naht ist unten.

Falls Du Dir nicht mehr sicher bist, welche Seite vom Ärmel nach vorn oder nach hinten kommt: Die weniger geschwungene, kürzere Seite (dort zeige ich hin) ist vorn.

Lege nun den mittleren Knips vom Ärmel über die Schulternaht der Pulloverteile.

Stecke den Ärmel entlang der Rundung fest. Hier treffen auch wieder unsere Knipse vom Ärmel und dem Vorder- und Rückenteil aufeinander.

Sie sollten bündig enden.

Detailbild Knipse

Beide Ärmel sind nun festgesteckt.

Nähe sie nun wieder mit der Overlock oder Deiner Nähmaschine zusammen. Achte hierbei darauf, den Stoff nicht zu dehnen, sondern Stück für Stück langsam rundherum zu nähen. Wenn Du den Stoff dehnst, bekommt Deine Naht später unschöne Wellen.

Sind beide Ärmel eingesetzt, legst Du den Pullover mit den offenen Seiten übereinander. Jetzt erkennst Du schon die Form Deines späteren Hoodies.

Beginne nun, Deine offenen Kanten zusammenzustecken. Starte vom Ärmel in Richtung Achsel bis zum Bund. Auch hier treffen unsere Knipse aufeinander.

In der Achselnaht legst Du die Nahtzugaben auseinander, eine nach links, eine nach rechts.

Detailbild

Achte auf die Knipse.

Beide Seiten sind nun gesteckt.

Nähe auch hier mit der Overlock oder Deiner Nähmaschine die Seiten zusammen.

Jetzt kannst Du Deinen Pullover einmal wenden und ihn eventuell einmal zur Probe überziehen oder überziehen lassen.

Hast Du die Nahtzugaben unter dem Arm ordentlich gelegt, hast Du dort ein schönes Nahtkreuz.

Kapuze vorbereiten

Möchtest Du Deinen Hoodie mit einer Kapuze nähen, brauchst Du nun die vier Schnitteile.

Lege die Außenkapuze und die Innenkapuze getrennt voneinander mit der rechten Stoffseite aufeinander.

Schließe die Rundung.

Wende nun eine der Kapuzen (hier die rote für Außen) und schiebe sie in die Innenkapuze hinein.

Lege an der Stirnseite der Kapuzen die Nahtzugaben wieder auseinander.

Stecke die offene Kante vorn rundherum zusammen. Beginne an der unteren Spitze über die Mitte zur anderen Spitze.

Jetzt werden die Kapuzenteile zusammengenäht.

Detailbild

Wende nun die Kapuze und bügle die Naht mit Dampf.

Nun kannst Du sie rundherum knappkantig mit einem Geradstich (ich nehme 3,5mm) absteppen. Das verhindert ein späteres Verschieben der Kapuzenteile. Wenn Du eine Kordel durchziehen möchtest, setzt Du diese Naht unterhalb der Ösen, rundherum. So steppst Du Dir einen Tunnel für die Kordel.

Achte beim Absteppen darauf, dass die Kapuzen bündig liegen und keine Falten entstehen.

Markiere Dir nun an Deinem Vorder- und Rückenteil des Hoodies jeweils die Mitte.

 

Kragen einsetzen

An der runden, noch offenen Seite Deines Kragens, ist mittig ein Knips gesetzt.

Diesen steckst Du nun an die Mitte Deines Rückenteils.

Wichtig: Achte darauf, dass die Seiten mit den Ösen am Pullover liegen und nicht am Tisch. Sonst sitzen sie nach dem Annähen innen.

Am besten testest Du es kurz, indem Du den Kragen hochklappst, als würdest Du ihn schon anziehen können.

Die Knipse kurz vor dem Ende des Kragens kommen an die vordere Mitte Deines Pullovers. Welche Seite Du zuerst steckst, spielt keine große Rolle. Stecke alles rundherum fest und schau, was Dir besser gefällt: Wenn links oder rechts oben aufliegt.

Die zweite Seite der Kragenspitze kommt mit dem dort gesetzten Knips genau auf den der anderen Seite. Nun hast Du fünf Stofflagen.

Den restlichen Kragen steckst Du nun an den Halsausschnitt Deines Pullovers fest.

Dabei achtest Du darauf, dass alle offenen Kanten genau bündig liegen. Eventuell musst Du den Kragen etwas dehnen.

Detailbild gesteckter Kragen

Achte bei den Enden des Kragens darauf, dass die Spitzen nach oben auslaufen. Das heißt, dass sie zwei bis drei Millimeter über den Rand hinausschauen und später in der Naht verschwinden.

Detailbild komplett gesteckter Kragen

 

Nähe nun den Kragen mit der Nähmaschine oder Deiner Overlock zusammen. Achte darauf, dass die Stofflagen am Rand aufeinander liegen und nichts verrutscht.

Nun kannst Du die Fadenraupe mit einer Stopfnadel sichern. Du kannst sie auch verknoten oder mit einem kurzen Zickzackstich Deiner Nähmaschine festnähen.

Ich nutze eine Stopfnadel, und schiebe sie mit der stumpfen Nadelseite in die Overlocknaht hinein.

Das Ende der Fadenraupe stecke ich in das Nadelöhr.

.

Und schiebe nun die Nadel einige Zentimeter durch die Naht und wieder hinaus. Das restliche Ende der Fadenraupe kannst Du einfach abschneiden.

Fertig ist Dein Kragen!

 

Kapuze annähen

Möchtest Du eine Kapuze annähen, nimmst Du Dir diese nun und steckst die vordere Mitte beider Kapuzenenden aufeinander. Auch dort hast Du die Knipse vom Schnittmuster übernommen und kanst so festlegen, welche Seite oben aufliegen soll.

Markiere Dir an Vorder- und Rückenteil die Mittelpunkte.

(Ich habe mir hier einen kleinen Ausschnitt von Vorder- und Rückenteil zugeschnitten. Das dient nur zur Veranschaulichung der Schritte für das Anbringen der Kapuze, da mein Mann einen Pullover mit Kragen bevorzugt.)

Stecke nun an das Rückenteil die äußere Seite Deiner Kapuze, die Seite mit den optionalen Ösen bzw. dem Außenstoff Deines Pullovers, mittig fest.

Lege die Kapuze rundherum um den Halsausschnitt, sodass sich an der vorderen Mitte wieder die Knipse an den Endstücken der Kapuze treffen.

So steckst Du rundherum die Kapuze an den Halsausschnitt.

Das zweite Ende der Kapuze kommt mit seinen gesetzten Knipsen wieder an der vorderen Mitte an. Hier hast Du nun fünf Stofflagen geheftet.

Detailbild vordere Mitte

Knips und Schulternaht liegen aufeinander.

Fertig gesteckte Kapuze am Halsausschnitt.

Nähe sie nun rundherum fest und achte darauf, dass sich die einzelnen Stofflagen nicht verschieben.

 

Bündchen annähen

Lege das Schnitteil vom vorderen und hinteren Saumbund aufeinander. Das Rückenteil ist etwas länger und die schöneren Seiten liegen aufeinander. Bist Du Dir unsicher, welche die Innen- und welche Außenseite ist, dehne ganz wenig am Bund. Er rollt sich dann ein klein wenig ein. Dort wo er sich hinrollt, ist Innen.

Lege auch an den Ärmelbündchen die kurzen Seiten aufeinander und stecke sie fest.

Diese nähst Du am besten mit der Nähmaschine und einem einfachen Geradstich zusammen.

Alle Bündchenteile sind nun zu einem Ring zusammengenäht. Ein großer für den Saum, zwei kleine für die Ärmel.

Klappe die Nahtzugabe auseinander.

Schlage nun die Bündchen entlang der Naht hoch.

Detailbild, die Naht liegt nun ganz genau aufeinander.

Klappe so die Bündchen bündig rundherum und stecke Dir an die Nahtseite und genau gegenüber eine Stoffklammer oder Stecknadel.

.

An den so entstandenen Rundungen rechts und links setzt Du ebenfalls eine Stoffklammer oder Stecknadel (gelb im Bild). So hast Du Dir vier gleich sitzende Punkte markiert.

Nehme nun Deinen Ärmel zur Hand. Dort hast Du genau gegenüber der geschlossenen Seitennaht einen Knips.

Setzte auch hier jeweils an der Naht, dem Knips (gelbe Klammern) und den Seiten (rote Klammern), eine Markierung.

Der Ärmel und das Bündchen liegen mit der Nahtseite nach oben (Bündchen: grüne Klammer, Ärmel: gelbe Klammer).

Schiebe nun das Bündchen über den Ärmel, sodass dieser Innerhalb des Bündchens liegt. Dabei liegen die Nähte genau aufeinander.

Stecke nun mit Hilfe Deiner gesetzten Markierungen das Bündchen an den Ärmel. Entferne immer eine Klammer von zwei gleichen Stellen und setzte die Ärmelklammer an beide Stoffe, sodass nichts verrutschen kann.

Zur Kontrolle hast Du auch hier die Knipse.

So kannst Du das Bündchen genau passend und gleichmäßig an den Ärmel stecken.

Das machst Du natürlich an beiden Ärmeln.

Lege nun Deinen Pullover mit der Saumkante nach oben vor Dich hin. Lege die Nähte Deines Saumbündchens (wie beim Ärmel) aufeinander, sodass sich die offenen Kanten ansehen.

Stecke das Vorder- und Rückenteil Deines Bündchens mit den Knipsen mittig an die jeweilige Mitte Deines Pullovers. Dort hast Du beim Zuschnitt extra einen Knips gesetzt.

Die Seiten schließen bündig mit den Seitennähten des Bündchens ab.

Dehne das Bündchen gleichmäßig zwischen den gesetzten Klammern und stecke diese Abschnitte mit Klammern fest. Vorsicht: Nicht den Pullover dehnen!

Nun sind alle Bündchenteile angesteckt.

Nähe die Teile mit der Overlock oder Deiner Nähmaschine an.

Profitipp: Stoppe kurz vor Ende Deiner begonnenen Overlocknaht und klappe das Messer Deiner Overlock weg.

Nun schließt Du den Ring. So verletzt Du nicht Deine anfänglich genähte Overlocknaht und hast einen sauberen Abschluss.

 

Hast Du alle Bündchenteile vernäht ist Dein Hoodie auch schon fertig. Optional kannst Du die Nahtzugabe an den Bündchen auch noch absteppen.

      

Das fertige Ergebnis kann sich sehen lassen und Du erhältst einen tollen, vielseitig einsetzbaren Hoodie!

 

Du möchtest den Hoodie nachnähen und benötigst noch den passenden Stoff? Stöbere gerne in der großen Auswahl der StoffMetropole.

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Zeige Dein Ergebniss anschließend in der StoffMetropole Nähcommunity. Tritt der privaten Facebookgruppe einfach bei und freue Dich über Feedback von anderen beigeisterten Näherinnen. Du kannst Dich dort austauschen, Inspirationen einholen oder Deine Werke präsentieren. 

Wir wünschen Dir viel Spaß beim Nähen dieses Schnittmusters!

 

Herzliche Grüße

Anne und Timo sowie das gesamte StoffMetropole Team


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