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Nähmaschine reinigen & pflegen - StoffMetropole Guide

07.02.2022 16:00

Nähmaschinen sollten, wie jedes mechanische Gerät, regelmäßig gereinigt werden. Heute erfährst Du, wie oft diese Reinigung einfällt und mit welchen Hilfsmitteln sie Dir ganz einfach gelingt.

Achtung: In jedem Fall ist der Blick in die Bedienungsanleitung Deiner Nähmaschine unerlässlich. Halte Dich unbedingt an die Anweisungen des Herstellers, denn jede Maschine stellt unterschiedliche Anforderung an Reinigung und das Ölen!

 

Wie oft solltest Du Deine Nähmaschine reinigen?

Zum Schock vieler Näherinnen ist eine Reinigung alle 10 Arbeitsstunden zu empfehlen. Viele Hersteller empfehlen eine Säuberung sogar alle sechs Arbeitsstunden. Dies kann also, vor allem bei häufig genutzten Maschinen, circa alle zwei bis sieben Tage anfallen.

Möchtest Du Deine Nähmaschine weniger oft reinigen, empfiehlt sich das gründliche Beobachten. Sobald Deine Nähmaschine lauter wird, weniger flüssig läuft oder es vermehrt zu Fadensalat kommt, ist eine Reinigung angebracht.

Grundsätzlich gilt jedoch auch hier: Halte Dich an die Angaben in der Bedienungsanleitung Deines Nähmaschinen Modells.

 

1 Nähmaschine reinigen – Anleitung

Das alles gehört dazu, wenn Du Deine Nähmaschine reinigst:

  1. Innreinigung
  2. Ölen
  3. Außenreinigung
 

1.1 Reinigung von Innen – Schmutz und Staub entfernen

Flusen und Staub in Deiner Maschine sind Störquellen, die zu einem unsauberen Nahtbild und Problemen führen können. Sie sollten daher regelmäßig entfernt werden.

Dein erster Schritt ist nun, die Nähmaschine auszuschalten und vom Strom zu trennen. So beugst Du Verletzungen vor und verhinderst, dass Du versehentlich das Fußpedal betätigst und zu Nähen beginnst.

Öffne dann die Abdeckung, hinter der Deine Unterfadenspule liegt. Entferne die Spule und lege sie zur Seite. Im gleichen Schritt löst Du die Stichplatte. Bei vielen Maschinen ist diese mit Schrauben befestigt, sodass Du einen Schraubenzieher zur Hilfe nehmen musst. Andere Modelle wiederum kommen ohne Schrauben daher, sodass Du die Platte mit einem leichten Druck vorschieben kannst.

Nutze nun einen Pinsel, um den Staub so gut es geht zu entfernen. Meist wird ein Pinsel mitgeliefert, wenn Du Deine Nähmaschine erhältst. Ist dies nicht der Fall, kannst Du einfach einen Pinsel zum Malen nutzen, solange dieser recht weich ist.

Auch ein Wattestäbchen, eine Pinzette und Pfeifenreiniger können bei der Reinigung Deiner Nähmaschine hilfreich sein. Mit der Pinzette kannst Du groben Schmutz, Flusen sowie Fadenreste einfach entfernen.

 

Achtung: Oft wird dazu geraten, in die Nähmaschine zu pusten, um Staub zu entfernen. Dabei können jedoch zwei Probleme auftreten.

  1. Du pustest den Staub noch weiter in die Nähmaschine hinein und verstopfst sie mehr.
  2. Feuchtigkeit gelangt in die Nähmaschine und das Metall kann rosten.

Daher ist davon grundsätzlich abzuraten! Nutze diese Variante nur, wenn Du ganz sicher bist, keinen Schaden anzurichten und Dir kein anderes Werkzeug zur Verfügung steht.

Da sich, vor allem am Transporteur (unter der Stichplatte, die Du bereits entfernt hast), besonders kleine Schmutzreste befinden, kommt ein weiteres Werkzeug zur Hilfe: eine Stecknadel. Nutze sie, um Staub und kleine Fäden aus den engen Rillen zu entfernen, sodass kein Schmutz zurück bleibt.

Hast Du alles gereinigt, kannst Du die Nähmaschine einmal betätigen. Dabei muss der Faden aus der Nadel gezogen werden, damit er sich nicht in der Unterfaden Halterung verheddert. Nutze dann das Handrad, um die Nadel ein bis zwei Mal zu versenken. Hierbei kann der ein oder andere Schmutz zu Tage kommen, denn Du nun ebenfalls entfernst.

 

1.2 Nähmaschine ölen

Im Anschluss an die Reinigung tust Du Deiner Maschine mit Öl etwas Gutes.

Achtung: Verwende unbedingt Nähmaschinen Öl! Andere Öle (z.B. Speiseöle) sind nicht für den Gebrauch an einer Nähmaschine geeignet!

Lies auch hier zuerst in Deiner Betriebsanleitung nach, ob ein Ölen gewünscht ist. Viele Nähmaschinen (z.B. Manche computergesteuerte) vertragen dies nämlich nicht. Sollte der Hersteller Deiner Nähmaschine von der Nutzung von Öl abraten, kannst Du diesen Schritt ganz einfach überspringen und direkt mit der Außenreinigung beginnen.

Bringe zuerst die Stichplatte wieder an. Da Du bereits die Unterfadenspule und allen Dreck entfernt hast, kannst Du Deine Maschine nun ölen. Welche Stellen dabei wichtig sind, siehst Du in der Betriebsanleitung. Grundsätzlich sind alle Stellen, an denen zwei Metalle aufeinandertreffen, gut geeignet.

Achtung: Sei sparsam mit dem Öl! Ein Tropfen ist mehr als genug, denn zu viel Öl kann Deiner Maschine schaden!

Nachdem Du den Tropfen Öl aufgebracht hast, drehst Du erneut am Handrad. Lege dabei einen Lappen oder Stoffreste unter das Nähfüßchen, um Ölreste aufzufangen. Anschließend schaltest Du Deine Maschine wieder an, fädelst beide Fäden ein und nähst ein paar Stiche auf einem Stoffrest. So wird das überschüssige Öl aufgesogen und gelangt nicht an Dein kommendes Nähprojekt.

Tipp: Damit Deine Nähmaschine reibungslos läuft, muss auch die Nadel kontrolliert werden. Prüfe, dass sie intakt ist, bevor Du Deine Reinigung abschließt.

 

1.3 Außenreinigung

Auch von außen soll Deine Maschine natürlich gepflegt werden. Wische sie dazu mit einem weichen, trockenen Tuch ab. Hier eignet sich beispielsweise ein Microfasertuch. Falls Du hartnäckigen Schmutz entfernen willst, kannst Du Dein Tuch auch leicht anfeuchten.

Aber Achtung: Es darf unter keinen Umständen Feuchtigkeit in die Maschine gelangen! Dein Tuch sollte also nur minimal feucht sein und nur für die Außenreinigung genutzt werden. Auch die metallischen Teile der Nähmaschine dürfen nicht mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Dementsprechend darfst Du Deine Nähmaschine ebenfalls unter keinen Umständen mit Reinigern besprühen!

 

Nähmaschine reinigen lassen

Wenn Du Dir ganz sicher sein willst, dass Deine Nähmaschine bestens gepflegt und Top in Schuss ist, lohnt sich eine Reinigung im Fachhandel. Deine Maschine wird dort gewartet und gesäubert und erhält eine Art Nähmaschinen TÜV.

 

Fazit - Nähmaschine reinigen 1x1

Hier findest Du nochmal alle Informationen in der Kurzfassung. 

Das gilt es beim Reinigen von Nähmaschinen:

  • Befolge die Anweisungen der Betriebsanleitung
  • Reinige & öle nach Vorschrift (Betriebsanleitung) sowie bei erhöhter Lautstärke oder Störungen
  • Trenne die Maschine vor der Reinigung vom Strom 
  • Nutze keine Feuchtigkeit: Das könnte die Maschine beschädigen
  • Verwende ausschließlich Nähmaschinen Öl
  • Ein Tropfen Öl genügt - Weniger ist mehr!
 

Jetzt steht einer Reinigung Deiner Nähmaschine nichts mehr im Weg! Sollte das nicht Dein Problem lösen, können auch eine kaputte Nadel oder Nähgarn von geringer Qualität das Problem sein. 

Für weitere Tipps und Tricks rund um das Thema nähen schau gern im StoffMetropole Blog sowie auf dem YouTube Kanal vorbei! 

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Wir hoffen, dieser Artikel konnte Dir helfen! 

Anne und Timo von StoffMetropole


 

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