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Jeans Upcycling Idee - Utensilo nähen

18.11.2021 13:00

Das Bild zeigt das Jeans Utensilo Endergebnis mit Dekoration.

Wie wäre es mit einer schicken Aufbewahrungsmöglichkeit für alles, was Du im Büro oder Home-Office so brauchst? Ein Schreibtisch-Utensilo ist schnell genäht und eignet sich noch dazu perfekt, um Stoffreste zu verwerten oder um der ehemaligen Lieblingsjeans ein neues Leben einzuhauchen. Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung kommst Du auch Anfänger mit diesem Nähprojekt gut zurecht!

Bei diesem Modell findet neben Stiften, Schere, Radiergummi & Co. im "Bauch" des Utensilos ein Zettelblock oder selbst passend zugeschnittenes Schmierpapier Platz. Und natürlich eignet sich das schmucke Stoffkörbchen nicht nur für den Schreibtisch - auch Nähzubehör lässt sich darin griffbereit verstauen oder etwa die Schminkutensilien im Bad. Dafür empfiehlt es sich allerdings, das Utensilo aus wasserfestem Material wie z. B. Wachstuch zu nähen.

Materialien für ein Jeans Utensilo

Du brauchst:

Das Bild zeigt die Materialien für das Upcycling. Das Bild zeigt die zugeschnittenen Materialien.

 

1. Alte Jeans und Innenstoff zuschneiden

Zeichne auf beiden Stoffen zunächst fünf Quadrate à 13 x 13 cm mithilfe eines Lineals oder Handmaßes ein. Die Nahtzugabe ist darin bereits enthalten. Schneide alle Teile sorgfältig aus.

Das Bild zeigt das angezeichnete Quadrat auf Jeans.

 

2. Utensilo nähen

Nun geht es ran an die Nähmaschine! 

2.1 Innenstoff vernähen

Beginne mit dem Futter: Dazu fixierst Du vier Quadrate des Baumwollstoffes jeweils rechts auf rechts an den Längskanten mit einigen Nadeln und nähst zusammen (ggf. mithilfe einer magnetischen Saumhilfe / Kantenführung), so dass eine Art kurzer Schlauch entsteht. Am Anfang und Ende immer gut verriegeln (also kurz vorwärts und rückwärts nähen), damit sich später nichts auflöst. 

Das Bild zeigt das zusammengesteckte Innenteil.  Das Bild zeigt das Nähen der Innenseite.

Im nächsten Schritt steckst Du den Boden an einer Seite des Schlauchs ebenfalls rechts auf rechts fest und nähst diesen ringsherum an die Seitenteile. Achte dabei darauf, dass die Ecken und Kanten immer schön glatt aufeinander liegen.

An der Ecke angekommen, lässt Du die Nadel im Stoff stecken, drehst das Ganze um 90 Grad und nähst die nächste Kante. Dies wiederholst Du, bis Du wieder am Anfang angekommen bist.

Das Bild zeigt den festgesteckten Boden. Das Bild zeigt das Annähen des Bodens.  Das Bild zeigt das Wenden des Stoffes an der Ecke.

 

2.2 Nahtzugabe kürzen

Am fertigen Futterteil kürzt Du nun die Nahtzugaben an den Ecken, ohne dabei die Naht zu verletzen. So lassen sich später beim Wenden die Ecken besser ausformen. 

Das Bild zeigt das fertig genähte Innenteil.  Das Bild zeigt das Kürzen der Nahtzugabe.

 

2.3 Außenstoff aus Jeans nähen

Bevor Du die Jeans-Quadrate für die Außenhülle genauso zusammennähen kannst, müssen erst an den vier Seitenteilen alle Aufbewahrungselemente wie Taschen, Schlaufen usw. befestigt werden.

In diesem Beispiel wurden zwei Gürtelschlaufen und zwei kleine Hosentaschen verwendet; eine davon wurde zusätzlich mit zwei Längsnähten unterteilt. Die Abstände sollten sich an der Breite bzw. Dicke der Dinge orientieren, die darin untergebracht werden sollen (z. B. Stifte, Schere).

Ansonsten sind Deiner Phantasie keinerlei Grenzen gesetzt - erlaubt ist, was gefällt und was Dein Fundus hergibt. Du kannst z. B. auch Taschen aus bunten Stoffresten oder farbiges, in Schlaufen gelegtes Gummiband annähen.

Fixiere zunächst die gewünschten Aufbewahrungselemente mit ein paar Stecknadeln.

Das Bild zeigt die Anordnung der Jeansstücke auf dem Jeansstoff.

Denke dabei daran, dass Du zu den Rändern hin mindestens 1cm Abstand lässt. Wenn Du mit der Anordnung zufrieden bist, steppst Du alles mit einer etwas höheren Stichlänge (etwa 3,5 bis 4) fest.

Das Bild zeigt das Festnähen der Jeanstaschen.  Das Bild zeigt das Festnähen der Hosenschlaufe.

Achte ggf. darauf, dass Du insbesondere bei der Verwendung von recycelten Hosentaschen möglichst genau die ursprünglichen Nahtlinien triffst. Wenn Du magst, kannst Du dazu auch ein etwas dickeres, so genanntes Knopflochgarn oder ein Garn in einer kontrastierenden Farbe benutzen.

Danach nähst Du die Jeans-Quadrate ebenso zusammen wie das Futter (Schritte 2). 

Das Bild zeigt das fertige Außenteil.

 

2.4 Utensilo zusammenstecken

Jetzt werden beide Utensilo-Teile rechts auf rechts ineinander gestülpt und am oberen Ende knappkantig zusammengenäht. Sofern bei Deiner Nähmaschine möglich, verstelle die Position der Nähnadel dazu von mittig auf rechts und orientiere Dich beim Nähen daran, dass die rechte Kante des Nähfüßchens bündig mit der Stoffkante verläuft.

Lasse auf einer Seite in der Mitte eine Wendeöffnung von mindestens vier cm frei. Wichtig: Die Naht auch hier am Anfang und Ende gut verriegeln, damit beim Wenden nichts aufgeht.

Das Bild zeigt Innen- und Außenteil.

Anschließend wendest Du das Utensilo und formst dabei die Ecken gut aus. Das kannst Du beispielsweise hervorragend mit einem Eckenformer machen.

Falte nun die Nahtzugabe an der Wendeöffnung nach innen und fixiere die Stelle mit einer Stecknadel. Danach bügelst Du die Seitenwände und vor allem die obere Kante so, dass das Futter nicht übersteht. Steppe nun alles ringsherum nochmal knappkantig - wieder mit einer höheren Stichlänge - ab. Dies kannst Du ggf. auch an den vier Außenkanten wiederholen.

Das Bild zeigt gewendete Utensilo. Das Bild zeigt das knappkantige Abstecken des fertigen Utensilos.

Fertig ist Dein ganz persönliches Schreibtisch-Utensilo! 

Das Bild zeigt das fertige Utensilo ohne Deko.

Jetzt kannst Du es füllen, dekorieren und als Ordnungshelfer im Home-Office nutzen!

Das Bild zeigt das fertige Utensilo im Einsatz auf dem Schreibtisch.  Das Bild zeigt das Utensilo als Zettelhalter und Organizer. Das Bild zeigt das Endergebnis des Utensilos, befüllt mit Bürobedarf.


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